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CXMT legt in Shanghai um 466 % zu, HBM-Rückstand bleibt

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CXMT legt in Shanghai um 466 % zu, HBM-Rückstand bleibt
Photo: Anthony Esau · Unsplash
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Die Aktien von CXMT schossen am 27. Juli 2026 am ersten Handelstag in Shanghai um fast 466 % nach oben und legten am 31. Juli um weitere 5 % zu.

Die Begeisterung der Anleger befeuerte den Optimismus über Chinas Halbleiter-Offensive, doch Analysten warnten, dass die Schließung der Technologielücke die eigentliche Bewährungsprobe bleibt.

Bei High-Bandwidth-Memory (HBM), einer entscheidenden KI-Technologie, führen Samsung Electronics, SK Hynix und Micron klar.

David Gibson, Senior-Analyst bei MST Financial, sagte, der Börsengang ändere nichts an den Branchenaussichten, da die Nachfrage das Angebot weiterhin übersteige.

CXMT hat keinen Zugang zu Extrem-Ultraviolett-Lithografieanlagen (EUV), die unter US-Exportkontrollen fallen, und muss daher etwa 30 % mehr Wafer als Wettbewerber einsetzen, um dieselbe Speichermenge zu produzieren.

Das Unternehmen strebt an, ab Ende 2026 in einem neuen Werk in Shanghai HBM zu produzieren, sagte MS Hwang, Forschungsdirektor bei Counterpoint Research.

Erste Produkte dürften HBM3E oder HBM3 sein, womit das Unternehmen ein bis zwei Generationen hinterherhinkt, während die Konkurrenz auf HBM4 und HBM4E umsteigt.

Samsung gab am 30. Juli bekannt, den HBM4-Verkauf ausgeweitet und die ersten HBM4E-Muster an Großkunden geliefert zu haben.

Gibson warnte, dass CXMTs HBM-Ausbeute niedrig und die Stückzahlen begrenzt sein werden, sodass das Unternehmen hinter Rivalen zurückbleibt, die hohe Kapazität und Geschwindigkeit verlangen.

Ellie Wang, Analystin bei TrendForce, sagte, dass selbst ohne EUV eine spürbare Leistungslücke wahrscheinlich bestehen bleiben werde.

Gibson prognostizierte zudem, dass CXMT seinen globalen DRAM-Marktanteil ausbauen wird, wobei das Wachstum vor allem von chinesischen Kunden wie Tencent, ByteDance und Alibaba getragen wird.

Marktdaten von Counterpoint Research zeigen, dass Samsung mit 38 % den DRAM-Markt anführt, gefolgt von SK Hynix mit 29 %, Micron mit 22 % und CXMT mit 8 %.

Wang ergänzte, dass CXMT viele chinesische Smartphone-Marken mit Speicherchips beliefert, sich aber weiterhin auf das Mainstream- und Mittelklassesegment konzentriert.

Hwang beschrieb zwei Szenarien: ein Bullen-Szenario, in dem CXMT technologisch aufholt, und ein Bären-Szenario, in dem es nicht gelingt, die Hürden bei Ausrüstung und HBM zu überwinden.

Wang schloss, dass es schwierig sein werde, die Lücke substanziell zu verkleinern, bevor sich die KI-getriebene Speichernachfrage normalisiert, auch wenn CXMT weiterhin neue Prozesse und Produkte entwickelt.

Quellen

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