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Studie zeigt: Große geologische Ereignisse treten in einem 27,5-Millionen-Jahre-Zyklus auf

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Studie zeigt: Große geologische Ereignisse treten in einem 27,5-Millionen-Jahre-Zyklus auf
Photo: Indra Projects · Unsplash
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Eine neue Studie zeigt, dass die katastrophalsten Ereignisse der Erde, darunter Massenaussterben und massive Vulkanausbrüche, einem zyklischen Muster folgen, das etwa alle 27 Millionen Jahre auftritt. Forscher der University of Sydney und der Sorbonne-Universität analysierten geologische Aufzeichnungen der letzten 260 Millionen Jahre und identifizierten 10 Cluster schwerer Katastrophen, die mit diesem langfristigen Zyklus übereinstimmen.

Das Muster betrifft den gesamten Planeten, wobei jeder Cluster eine Welle verheerender Ereignisse wie Asteroideneinschläge, Flutbasalt-Vulkanausbrüche und Massensterben von Arten mit sich bringt. Der jüngste Cluster ereignete sich vor etwa 7 Millionen Jahren, was darauf hindeutet, dass der nächste erst in weiteren 20 Millionen Jahren eintreten könnte. Der Hauptautor der Studie, Professor Michael Rampino, merkt jedoch an, dass der Zyklus nicht perfekt regelmäßig ist und die Intervalle um einige Millionen Jahre variieren.

Diese Entdeckung ist bedeutsam, da sie einen neuen Rahmen für das Verständnis der geologischen Geschichte der Erde und der Kräfte, die das Leben auf unserem Planeten formen, bietet. Die Forscher vermuten, dass der Zyklus durch die Bewegung des Sonnensystems durch die Milchstraße angetrieben wird, die periodisch die Wahrscheinlichkeit von Kometeneinschlägen erhöht. Die in der Zeitschrift Historical Biology veröffentlichte Studie baut auf früheren Arbeiten auf, die einen 27-Millionen-Jahre-Zyklus bei Aussterbeereignissen nahelegten, aber diese neue Analyse erweitert die Beweise auf andere große Katastrophen.

Spezifische Daten der Studie zeigen, dass die 10 identifizierten Cluster das Perm-Trias-Aussterben (vor etwa 252 Millionen Jahren), bei dem 96 % der Meeresarten ausstarben, und das Kreide-Paläogen-Aussterben (vor 66 Millionen Jahren), das die Dinosaurier auslöschte, umfassen. Die Forscher stellen auch fest, dass der Zyklus mit bekannten Episoden von Flutbasalt-Vulkanismus wie den Sibirischen Fallen und den Dekkan-Trappen übereinstimmt.

Die Hintergrundforschung hat lange darüber debattiert, ob die Katastrophen der Erde zufällig oder in Zyklen auftreten. Diese Studie stärkt die Argumente für ein zyklisches Muster, das möglicherweise mit der Umlaufbahn des Sonnensystems um das galaktische Zentrum zusammenhängt, die etwa 250 Millionen Jahre dauert. Das Team vermutet, dass gravitative Störungen durch die Spiralarme der Galaxie Kometen aus der Oortschen Wolke lösen und zur Erde schicken könnten.

Mit Blick auf die Zukunft betonen die Forscher, dass der nächste große Cluster zwar Millionen von Jahren entfernt ist, das Verständnis dieses Zyklus jedoch dazu beitragen könnte, Modelle der Vergangenheit und Zukunft der Erde zu verfeinern. Sie fordern weitere Untersuchungen der astronomischen Mechanismen hinter dem Muster, die auch Einblicke in die Möglichkeit zukünftiger katastrophaler Ereignisse bieten könnten.

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