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Sammelklage gegen Hyundai, Kia und Genesis: 8 E-Modelle

Veröffentlicht am 2 min readVon NewUJ Editorial Desk

Aktualisiert am neue Informationen ergänzt

Sammelklage gegen Hyundai, Kia und Genesis: 8 E-Modelle
Foto: TTTNIS, Wikimedia Commons, CC0
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Zwei Rückrufe, ein unverändertes Problem: Besitzer von Elektroautos von Hyundai, Kia und Genesis haben am 23. September 2026 vor dem US-Bezirksgericht für den Westlichen Bezirk von Washington eine Sammelklage eingereicht. Sie richtet sich gegen die Integrierte Ladesteuereinheit (ICCU), die beide Konzerne 2024 bereits zweimal zurückgerufen hatten.

Die Akten der US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA belegen den Ablauf. Hyundai meldete am 15. März 2024 die Kampagne 24V204000, Kia am 14. März 2024 die Kampagne 24V200000; beide beschreiben eine ICCU, die beschädigt werden und das Laden der 12-Volt-Batterie einstellen kann, was zum Verlust der Antriebsleistung führt. Am 18. November 2024 folgten 24V868000 und 24V867000. Laut Klage ersetzte die zweite Runde die erste ausdrücklich – bereits reparierte Fahrzeuge mussten erneut in die Werkstatt.

Die ICCU wandelt Strom der Hochvoltbatterie um, um die 12-Volt-Batterie zu laden. Diese versorgt den Startvorgang, Teile des Bremssystems und weitere wesentliche Funktionen. Fällt die Einheit oder ihre Hochvoltsicherung aus, erhält die Batterie keine Ladung mehr: Das Fahrzeug zeigt mehrere Warnungen, verliert stufenweise Leistung und kann vollständig abschalten – auch während der Fahrt.

Die Klageschrift führt an, Hyundai habe zwischen März 2022 und März 2024 in den USA 618 einzelne Vorfälle bestätigt, und das Unternehmen habe spätestens im Oktober 2022 von den Ausfällen gewusst, als an zurückgesandten Einheiten Hitzeschäden festgestellt wurden. Zwischen diesem Oktober-Datum und dem ersten Rückruf liegen 17 Monate.

Weiter heißt es, Aufsichtsbehörden hätten Mitte 2023 Untersuchungen eingeleitet; bei einer gemeinsamen Vorführung mit NHTSA-Personal im September 2023 sei ein Testfahrzeug unter harten Bedingungen nach etwa 21 bis 26 Minuten vollständig liegen geblieben. "Ein defektes Teil durch eine weitere Kopie desselben defekten Teils zu ersetzen, ist keine Lösung", sagte Steve Berman, Managing Partner der Kanzlei Hagens Berman.

Der Ioniq 5 des Hauptklägers, Baujahr 2023, erhielt in rund 14 Monaten mehrere Software-Updates, mindestens zwei neue 12-Volt-Batterien und mindestens zwei neue ICCUs und fiel dennoch aus; einmal stand er fast zwei Monate in der Werkstatt, ein anderes Mal gab es 33 Tage lang einen Ersatzwagen.

Genannt werden acht Modellreihen: Ioniq 5 2022-2024, Ioniq 6 2023-2025, Ioniq 9 2023-2025, Kia EV6 2022-2024, Kia EV9 2024, Genesis GV60 2023-2025, GV70 Electrified 2023-2025 und GV80 2023-2024. Die Liste reicht weiter als die Rückrufakte: Die vier ICCU-Kampagnen von 2024 erfassen Ioniq 9, EV9 und GV80 nicht. Die Kanzlei will die Klage auf weitere Bundesstaaten ausweiten. Eine Stellungnahme von Hyundai oder Kia enthält die Mitteilung nicht; die Vorwürfe sind gerichtlich nicht geprüft.

Quellen

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