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Toyota ruft 8.521 C-HR Elektro-SUVs wegen Softwarefehlers zurück

Veröffentlicht am 2 min readVon NewUJ Editorial Desk

Aktualisiert am sachliche Fehler korrigiert

Toyota ruft 8.521 C-HR Elektro-SUVs wegen Softwarefehlers zurück
Foto: Toyota
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Toyota Motor Engineering & Manufacturing ruft in den USA 8.521 batterieelektrische C-HR-SUVs des Modelljahrs 2026 zurück, weil ein Softwarefehler den elektrischen Antrieb während der Fahrt abschalten kann. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA führt die Kampagne unter der Nummer 26V570000, Toyotas eigene Rückrufnummer lautet 26TA17. Nach dem Eintrag der Behörde ging die Fehlermeldung des Herstellers am 2. September 2026 ein. In der Zusammenfassung der NHTSA heißt es, ein Programmierfehler in der Software könne unter bestimmten Fahrbedingungen zu einer Überladung des Antriebsakkus führen; der daraus folgende unerwartete Verlust der Antriebsleistung erhöhe das Unfallrisiko.

Der Fehler steckt im elektronischen Steuergerät des Elektroantriebs, dem BEV-ECU, also dem Rechner, der den Traktionsakku verwaltet. Nach den von Electrek ausgewerteten Rückrufunterlagen verhindert der Programmierfehler, dass dieses Steuergerät die Ladung korrekt begrenzt: Ist der Akku bereits voll oder nahezu voll und rekuperiert die Fahrerin oder der Fahrer weiter, kann das Batteriepaket überladen werden. Rekuperation bedeutet, dass der Elektromotor bei jedem Lupfen des Fahrpedals als Generator arbeitet und Energie in den Akku zurückspeist. Laut Electrek schalten sich zuvor Warnleuchten und ein Summer ein; betroffen sind demnach Fahrzeuge, die zwischen dem 6. Februar und dem 10. Juli 2026 gebaut wurden.

Es kursierten zwei Stückzahlen, und sie stammen aus unterschiedlichen Momenten. Electrek berichtete zunächst mit einer vorläufigen Schätzung von rund 10.000 Fahrzeugen und veröffentlichte am 10. September 2026 ein Update mit der bestätigten Zahl von 8.521 — derselben Zahl, die im Meldungseintrag der NHTSA steht. Auch der bei Yahoo Autos erschienene Bericht von AutoGuide nennt 8.521 Fahrzeuge, jeweils unter der NHTSA- und der Toyota-Nummer.

Für Halterinnen und Halter ist entscheidend, dass die Reparatur nicht von allein kommt. Die NHTSA führt die Kampagne nicht als Over-the-Air-Update: Das BEV-Steuergerät muss beim Händler vor Ort neu bespielt werden, kostenlos. Die Benachrichtigungsschreiben sollen ab dem 18. Oktober 2026 verschickt werden, rund sechs Wochen nach der Fehlermeldung. Wer vermutet, betroffen zu sein, muss darauf nicht warten: Die Fahrzeug-Identifizierungsnummer lässt sich über das Rückruf-Werkzeug der NHTSA prüfen, und Toyotas Kundenhotline für diese Kampagne lautet 1-800-331-4331.

Einiges steht nicht in den öffentlichen Unterlagen. Weder der Eintrag der NHTSA noch die Berichterstattung sagt, wie lange das Aufspielen dauert, wie schnell Händler Termine vergeben können oder welche Softwareversion betroffen ist. Die Papiere betreffen Fahrzeuge des US-Markts. Der nächste überprüfbare Termin ist der 18. Oktober; eine Änderung der Stückzahl würde in Toyotas Nachmeldungen bei der Behörde auftauchen.

Korrektur: In einer früheren Fassung dieses Artikels war der 10. September 2026 als Meldedatum genannt und behauptet, Toyota habe keine Feldberichte, Garantieanträge, Unfälle oder Verletzungen gemeldet. Nach dem Eintrag der NHTSA ging die Meldung am 2. September 2026 ein; die Angabe zu den Feldberichten ließ sich nicht bestätigen.

Quellen

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