Roboter-Vogel schwimmt unter Wasser und fliegt dann davon
Ingenieure haben einen Roboter entwickelt, der sowohl unter Wasser schwimmen als auch wieder in die Luft starten kann und damit das Verhalten eines Papageitauchers nachahmt. Der vogelgroße Roboter ist der erste seiner Art, der Tauch-, Schwimm- und Flugfähigkeiten in einem einzigen Gerät vereint.
Der Roboter wurde von einem Team am MIT entwickelt und sein Design ist vom Papageitaucher inspiriert, einem Seevogel, der fliegen und nach Fischen tauchen kann. Der Roboter nutzt flügelschlagende Flügel, um sich durch Wasser und Luft fortzubewegen, und ermöglicht so einen nahtlosen Übergang zwischen den Umgebungen. Diese Innovation könnte Bereiche wie Umweltüberwachung, Suche und Rettung sowie Tierbeobachtung beeinflussen, in denen Roboter, die in mehreren Medien operieren können, äußerst wertvoll sind.
Die Fähigkeit zu schwimmen und zu fliegen ist bedeutend, da sie es dem Roboter ermöglicht, Gebiete zu erreichen, die für traditionelle Drohnen oder Unterwasserfahrzeuge schwer zugänglich sind. Beispielsweise könnte er zur Erforschung des Meereslebens oder zur Inspektion von Unterwasserinfrastruktur eingesetzt werden, ohne dass separate Geräte für Luft und Wasser erforderlich sind. Das Design des Roboters adressiert die Herausforderung des Übergangs vom Wasser in die Luft, was die Überwindung von Widerstand und die Erzeugung ausreichenden Auftriebs erfordert.
Berichten zufolge wiegt der Roboter etwa so viel wie ein echter Papageitaucher und kann seine Flügel schlagen, um unter Wasser zu schwimmen, bevor er nach oben startet. Das MIT-Team führte Tests durch, die zeigen, dass der Roboter tauchen, schwimmen und dann von der Wasseroberfläche abheben kann. Konkrete Angaben zu Geschwindigkeit oder Tiefe wurden im Quellenmaterial nicht gemacht, aber der Roboter wird als vogelgroß beschrieben.
Diese Entwicklung baut auf früheren Arbeiten in der bioinspirierten Robotik auf, bei der Ingenieure seit langem Maschinen schaffen wollen, die Tierbewegungen nachahmen. Frühere Roboter konnten fliegen oder schwimmen, aber die Kombination beider Fähigkeiten in einem kleinen, leichten Paket war eine Herausforderung. Der Erfolg des MIT-Teams mit dem vom Papageitaucher inspirierten Design markiert einen Fortschritt in der Multi-Umgebungs-Robotik.
In Zukunft planen die Forscher, die Effizienz und Kontrolle des Roboters zu verbessern, was möglicherweise in naher Zukunft zu praktischen Anwendungen führen könnte. Der Roboter könnte schließlich für Aufgaben wie die Überwachung von Küstenökosystemen oder die Unterstützung bei Katastropheneinsätzen eingesetzt werden, wo er sich durch Luft und Wasser bewegen kann, um Opfer zu erreichen oder Daten zu sammeln.
Quellen
- Google News ScienceSekundär
Verwandt
Extreme Sonnenstürme könnten keine obere Intensitätsgrenze haben
Jodrell Bank in Finanzkrise: Britischer Physik-Brain-Drain droht
Fossile Fußabdrücke zeigen: 1,4 Millionen Jahre alter menschlicher Verwandter reiste in reinen Männergruppen
Laseranreicherung könnte Atommüll für Reaktorbrennstoff wiederaufbereiten
Hirnorganoid-Computer werfen ethische Bedenken auf, warnen Forscher
Studie zeigt: Große geologische Ereignisse treten in einem 27,5-Millionen-Jahre-Zyklus auf
Wissenschaftler warnen: Ozean verliert Sauerstoff, während El Niño den Pazifik aufheizt
'Dr. Death' Gunther von Hagens, Schöpfer von Body Worlds, stirbt mit 81 Jahren
Trending now
- Apple bringt drei Smart-Home-Produkte mit Siri-KI auf den Markt
- Beltrán, Jones und Kent in die Baseball Hall of Fame aufgenommen
- Immer mehr Flugzeuge erhalten Not-Autolandetechnik
- Filmregisseur Chuck Russell, Regisseur von „Die Maske“, stirbt mit 74
- Wissenschaftler entdecken Hinweise auf zwei riesige Begleitsterne, die explodierten
- Olymp hinzugefügt zur UNESCO-Welterbeliste nach 12-jährigem Warten
- Das frühe Leben auf der Erde wäre für das planetenjagende Teleskop der NASA unsichtbar
- Intel-Aktie fällt trotz starker Q2-Ergebnisse um fast 8 %
Comments
No comments yet. Be the first.