Immer mehr Flugzeuge erhalten Not-Autolandetechnik
Eine wachsende Zahl von Verkehrsflugzeugen wird mit einer Not-Autolandetechnik ausgestattet, einer Entwicklung, die das Risiko von Unfällen durch Pilotenausfall deutlich reduzieren könnte. Das als Automatic Landing oder Autoland bekannte System ermöglicht es einem Flugzeug, ohne menschliches Eingreifen zu landen, falls die Besatzung nicht mehr in der Lage ist, das Flugzeug zu steuern. Diese Technologie ist bereits in vielen neueren Modellen wie dem Airbus A350 und der Boeing 787 installiert und wird zunehmend auch in älteren Flugzeugen nachgerüstet.
Die Technologie ist besonders relevant für Passagiere, die unter Flugangst leiden, da sie in seltenen, aber kritischen Situationen ein zusätzliches Sicherheitsnetz bietet. Laut der Quelle kann das System von einem Flugbegleiter oder sogar einem Passagier im Cockpit aktiviert werden und führt das Flugzeug mithilfe von GPS und Instrumentenlandesystemen sicher zur Landung. Die US-Luftfahrtbehörde FAA ermutigt Fluggesellschaften, diese Technologie zu übernehmen, und mehrere Carrier haben bereits damit begonnen, ihre Flotten auszurüsten.
Die Quelle stellt fest, dass die Zahl der Flugzeuge mit dieser Fähigkeit in den kommenden Jahren deutlich steigen wird. Airbus hat beispielsweise berichtet, dass über 1.000 A350 im Einsatz sind, die alle serienmäßig mit der Autolandefunktion ausgestattet sind. Ebenso hat Boeing mehr als 1.000 787 mit dem System ausgeliefert. Auch für ältere Modelle wie die Boeing 737 und den Airbus A320 sind Nachrüstungen im Gange, wobei einige Fluggesellschaften die Installation bis 2025 abschließen wollen.
Diese Entwicklung baut auf jahrzehntelangen schrittweisen Verbesserungen der Flugsicherheit auf. Die Quelle erwähnt, dass die ersten Autolandesysteme in den 1960er Jahren für den Einsatz bei schlechten Sichtverhältnissen eingeführt wurden, aber nicht für Notsituationen ausgelegt waren. Die modernen Versionen sind ausgefeilter und können ein breiteres Spektrum an Szenarien bewältigen, darunter Triebwerksausfälle oder schweres Wetter. Die Technologie wurde umfassend getestet und hat sowohl in Simulationen als auch in realen Vorfällen eine nachgewiesene Erfolgsbilanz.
Mit Blick auf die Zukunft deutet die Quelle darauf hin, dass die Aufsichtsbehörden erwägen, die Not-Autolandetechnik für alle neuen Verkehrsflugzeuge verpflichtend zu machen. Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) prüft bereits eine solche Anforderung, und die FAA wird voraussichtlich folgen. Dies könnte zu einer raschen Verbreitung der Technologie in der weltweiten Flotte führen und die Sicherheit für Passagiere und Besatzung weiter erhöhen.
Quellen
- Google News BusinessSekundär
Verwandt
Apple HomePad mit 7-Zoll-Display startet wohl im Oktober
Apple bringt drei Smart-Home-Produkte mit Siri-KI auf den Markt
Perplexity bringt KI-Agenten-Tool für Windows-PCs auf den Markt
China startet Produktion eigener Immersions-DUV-Chipfertigungsanlagen
Lyft und Baidu testen Robotaxis in London über Freenow-App
Taiwan nimmt Nvidia-Mitarbeiter bei Chip-Schmuggel-Ermittlungen fest
Hugging Face: Modelle erstellen leicht Deepfake-Nacktbilder
Apple plant MacBook Neo mit mehr RAM und Farboptionen
Trending now
- Wasserversorgungsausfall am Flughafen Gatwick: Keine funktionierenden Toiletten
- Apples erstes wasserfestes iPad soll noch dieses Jahr auf den Markt kommen
- Tech-Welt fixiert sich auf KI-Destillation angesichts der Spannungen zwischen USA und China
- iOS 27 Public Beta 2 mit neuen iCloud-Funktionen veröffentlicht
- Wissenschaftler entdecken Hinweise auf zwei riesige Begleitsterne, die explodierten
- Apple bringt drei Smart-Home-Produkte mit Siri-KI auf den Markt
- Wrack der Pan-Am-Maschine, die zu Sicherheitseinweisungen führte, nach 74 Jahren gefunden
- Samsung und SK Hynix schließen große Chip-Lieferverträge mit US-Firmen
Comments
No comments yet. Be the first.