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FCC erlaubt Golf-Fonds knapp 50 % an Paramount

Veröffentlicht am 2 min readVon NewUJ Editorial Desk

Aktualisiert am neue Informationen ergänzt

FCC erlaubt Golf-Fonds knapp 50 % an Paramount
Foto: Antoine Taveneaux / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
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Die Media Bureau der US-Regulierungsbehörde FCC hat Staatsfonds aus Saudi-Arabien, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten erlaubt, indirekt und ohne Stimmrechte Anteile an Paramount Skydance zu halten, die weit über der 25-Prozent-Obergrenze des US-Rundfunkrechts für ausländisches Eigentum liegen. Die Feststellungsentscheidung DA 26-1001 im Verfahren MB Docket No. 26-93 wurde am 17. September 2026 verabschiedet und veröffentlicht; die Nachrichtenagentur AP berichtete darüber am 18. September.

Die Entscheidung erteilt sieben in Paramounts Antrag genannten ausländischen Einheiten eine Einzelgenehmigung: dem saudischen Public Investment Fund mit 15,1 Prozent, vier L'imad-Gesellschaften in den VAE mit je 12,8 Prozent, der QIA TMT Holding LLC mit 10,6 Prozent sowie der Qatar Investment Authority. Paramount teilte der Kommission mit, der über Class-B-Aktien ausländisch gehaltene Anteil werde nach der Investition "voraussichtlich rund 49,5 Prozent insgesamt" betragen, und beantragte Spielraum bis zu 100 Prozent, um übliche Kursschwankungen und mögliche künftige Investitionen abzudecken. Die Behörde erteilte diese Gesamtfreigabe. Laut AP haben die drei Fonds zusammen 24 Milliarden Dollar zugesagt.

Das Geld hängt an Paramounts geplanter Übernahme von Warner Bros. Discovery. Der Entscheidung zufolge unterzeichneten Lawrence Ellison und ein Fonds von RedBird Capital am 27. Februar 2026 Zeichnungsvereinbarungen über bis zu rund 47 Milliarden Dollar stimmrechtsloser Class-B-Aktien und traten einen Teil dieser Kaufrechte anschließend an die Golf-Investoren ab. Paramount reichte den Antrag am 24. April ein. Die FCC ist zuständig, weil das Unternehmen CBS und eine Reihe von Rundfunklizenzen besitzt.

Die Freigabe ist an Auflagen gebunden. Sie knüpft an eine Vereinbarung an, die Paramount-Skydance-Chefjustiziar Makan Delrahim am 4. September mit der Abteilung für nationale Sicherheit des US-Justizministeriums unterzeichnete. Danach besteht die Beteiligung jedes Investors "vollständig aus stimmrechtslosen Aktien ohne jegliche Governance- oder Informationsrechte"; die Fonds sollen weder "Einfluss, Steuerung oder Kontrolle" über Inhalte und Unternehmensführung ausüben noch Zugang zu nicht öffentlichen Daten von US-Personen erhalten.

Einwender im Verfahren, darunter Free Press, verlangten, die Kommission müsse den "praktischen Einfluss" statt der formalen Stimmkontrolle prüfen. Die Behörde nannte dieses Argument "nicht überzeugend": Es handele sich "nicht um ein Darlehen, das zurückgezahlt werden muss, sondern um den Kauf von Aktien ohne Stimmrecht", weshalb die Investoren "keinerlei Einfluss, geschweige denn Kontrolle, über Entscheidungen der Lizenznehmer ausüben können". Anna Gomez, die einzige demokratische FCC-Kommissarin, widersprach: Die Behörde habe "einigen der repressivsten Regierungen der Welt gerade erlaubt, fast das gesamte kombinierte Paramount-Warner Bros. indirekt zu kontrollieren", schrieb sie in sozialen Medien; Geld in dieser Größenordnung "kauft nicht nur Eigenkapital, es sichert Einfluss darauf, was gesagt und gemacht wird". Sie habe eine Abstimmung der gesamten Kommission verlangt.

Die Entscheidung räumt eine regulatorische Hürde aus dem Weg, aber nicht die letzte: Laut AP liegt die 81 Milliarden Dollar schwere Fusion wegen eines Kartellverfahrens von zwölf Bundesstaaten und Hollywood-Drehbuchautoren weiter auf Eis.

Dieser Artikel ist keine Anlageberatung.

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