Raumfahrt

SpaceX-Raketentrümmer schlagen mit 8.700 km/h in den Mond ein

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SpaceX-Raketentrümmer schlagen mit 8.700 km/h in den Mond ein
Photo: NASA · Unsplash
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Bilder des südkoreanischen Mondorbiters Danubri zeigen die Mondoberfläche vor und nach dem Einschlag einer ausgedienten Falcon-9-Oberstufe von SpaceX am 5. August 2026. Die koreanische Raumfahrtbehörde KASA veröffentlichte die Fotos.

Die Raketentrümmer – etwa so groß wie ein fünfstöckiges Gebäude und rund 4.000 Kilogramm schwer – schlugen gegen 06:35 Uhr GMT mit einer geschätzten Geschwindigkeit von 8.700 km/h auf der Mondoberfläche auf. Der Aufprall erzeugte einen kurzen Lichtblitz, der für Hobbyteleskope zu schwach war; größere Observatorien werten die Daten nun aus.

SpaceX betonte, der Einschlag sei nicht beabsichtigt gewesen. Die Oberstufe trieb seit Januar 2025 durchs All, als sie von Florida aus mit zwei Mondlandern startete. Nachdem sie die Lander in Richtung Mond gebracht hatte, blieb sie in einer weiten Umlaufbahn zurück. Über 18 Monate hinweg lenkten subtile Gravitationskräfte von Erde, Mond und Sonne sie allmählich auf Kollisionskurs.

Der Astronom Matt Bothwell von der Universität Cambridge warnte, dass der wachsende Weltraumschrott größere Risiken berge. „Der Weltraum wird immer voller“, sagte er und mahnte, dass es in einigen Jahrzehnten schwierig werden könnte, sich jenseits der Erdumlaufbahn zu bewegen.

Unabhängig davon soll die wiederverwendbare Erststufe der Falcon 9 aus demselben Flug im Januar 2025 am 10. August erneut starten. Die Mission soll 29 Starlink-Satelliten in eine niedrige Erdumlaufbahn bringen – es wäre der 18. Flug dieser Booster-Stufe.

Quellen

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