Technologie

Google-Walkout: Memoiren enthüllen toxische Kultur

1 min read

Google-Walkout: Memoiren enthüllen toxische Kultur
Photo: Alexandre Debiève · Unsplash
0 0
XWhatsAppTelegramLinkedIn

Am 4. August 2026 zeigte ein Auszug aus Claire Stapletons Buch "Don't Be Evil: Bad Bosses, Fake Promises, and My Escape From Big Tech" (William Morrow), dass der Google-Walkout 2018 in nur fünf Tagen von Stapleton und einer kleinen Gruppe von Kollegen organisiert wurde.

Stapleton, damals YouTube-Mitarbeiterin, gründete am 27. Oktober 2018 eine Google-Gruppe. Innerhalb weniger Stunden schlossen sich Hunderte an. Sie und Projektmanagerin Tanuja, Ingenieur Amr und Meredith Whittaker legten den Walkout auf den 1. November 2018 fest.

Die Organisatoren verschickten eine Umfrage, um die Gründe für den Unmut zu erfahren. Es kamen mehr als 350 anonyme Berichte über Belästigung, Lohnungleichheit und Versagen der Personalabteilung zusammen. Diese Geschichten wurden zum Kernstück des Protests, dem sich weltweit Tausende Google-Mitarbeiter in den Büros anschlossen.

Der Walkout stellte das in Frage, was Stapleton als "Schleier" progressiver Werte bezeichnet, hinter dem sich systematische Diskriminierung und Vergeltung versteckten.

Die Aktion fand vor dem Hintergrund allgemeiner Spannungen bei Google statt. Mitarbeiter hatten sich gegen Project Maven gewehrt, einen KI-Vertrag des Pentagons, gegen den sich Amr und Whittaker eingesetzt hatten. Der Protest folgte auch auf einen Bericht der New York Times über hohe Abfindungen für Führungskräfte, denen Fehlverhalten vorgeworfen wurde.

Quellen

Report / request removal

Verwandt

Comments

No comments yet. Be the first.