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Sony hält an Abschaffung der Spiele-Discs bis 2028 fest

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Sony hält an Abschaffung der Spiele-Discs bis 2028 fest
Photo: Jose Gil · Unsplash
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Sony bestätigte am 31. Juli 2026, dass es trotz erheblicher Kritik aus der Gaming-Community an seinem Plan festhält, die Produktion physischer Discs für neue PlayStation-Spiele bis Januar 2028 einzustellen. Finanzvorstand Lin Tao erklärte während einer Telefonkonferenz zu den Geschäftszahlen, das Unternehmen habe „viel nachgedacht und Zeit investiert“, bevor es sich entschied, „diesen Schritt vorsichtig voranzutreiben“. Als Hauptgrund nannte er die Digitalisierung von Inhalten. Der bereits Anfang Juli 2026 angekündigte Plan hat Sony dazu veranlasst, seinen Disc-Herstellungssitz für die Produktion optischer Mikrolinsen umzunutzen. Kritiker argumentieren, der Schritt werde den Wiederverkaufsmarkt, den Besitz von Spielen und die Medienarchivierung untergraben. Eine einwöchige PlayStation-Inhaltsblockade ist für den 23. August 2026 geplant. Sonys jüngste Geschäftszahlen unterstreichen den Trend: Physische Spielverkäufe erzielten im Geschäftsjahr 2025 nur etwas mehr als 781 Millionen US-Dollar, während digitale Spielverkäufe rund 6,5 Milliarden US-Dollar und In-Game-Käufe etwa 8,4 Milliarden US-Dollar einbrachten. Tao betonte, dass die Digitalisierung alle Inhaltssektoren betreffe. „Es ist nicht nur bei PlayStation, sondern bei allen Arten von Inhalten schreitet die Digitalisierung voran“, sagte er.

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