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Apple-Dienste verfehlen Erwartungen wegen Gaming-Flaute

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Apple-Dienste verfehlen Erwartungen wegen Gaming-Flaute
Photo: Sahand Babali · Unsplash
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Der Service-Umsatz von Apple hat im dritten Geschäftsquartal die Erwartungen der Wall Street verfehlt. Zusammen mit einem Absatzrückgang in China fiel die Aktie am 30. Juli 2026 im nachbörslichen Handel um mehr als 4 Prozent.

Das Unternehmen meldete Service-Erlöse von 30,74 Milliarden Dollar und blieb damit unter dem Konsens von 31,22 Milliarden Dollar. Dies war der einzige Bereich, der in einem ansonsten rekordverdächtigen Quartal für Hardware-Verkäufe enttäuschte.

Finanzvorstand Kevan Parekh führte das Minus auf eine Abschwächung im Mobile-Gaming, Änderungen der Geschäftsmodelle des App Store in einigen Ländern einschließlich der USA sowie auf Wechselkurseffekte zurück, die er als Hauptfaktor bezeichnete. Zudem belastete ein schwieriger Vorjahresvergleich, der durch den Erfolg des Kinostarts von „F1“ begünstigt war, die Ergebnisse.

Die App-Store-Änderungen gehen auf eine gerichtliche Anordnung zurück, die Apple verpflichtet, Zahlungsabwicklungen Dritter zuzulassen. Apple erklärte, der Fall werde vom Obersten Gerichtshof verhandelt.

Trotz dieser Gegenwinde erzielte der App Store im Juni-Quartal einen Umsatzrekord, unterstützt durch Apple Ads, die auf Apple Maps ausgeweitet wurden. Das Unternehmen fügte hinzu, dass AppleCare, Apple Music und Apple TV Juni-Quartalsrekorde aufstellten, während Cloud- und Zahlungsdienste Allzeithochs erreichten und die Zuschauerzahlen von Apple TV einen Höchststand verzeichneten.

Das Service-Geschäft von Apple überschritt im Quartal die Marke von 1,5 Milliarden kostenpflichtigen Abonnements, gegenüber einer Milliarde im Januar 2025. Sowohl die Zahl der Transaktionen als auch der kostenpflichtigen Konten erreichten Allzeithochs, mit zweistelligen Zuwächsen in den Schwellenländern, so Parekh.

Apple verwies auch auf potenzielle neue Einnahmequellen, darunter Abonnements für Creator Studio, bevorstehende Funktionen zur Rechnungsteilung in Apple Cash und die Einführung eines Apple-Upgrade-Programms mit Klarna, das den Geräteverkauf und die damit verbundenen Dienste ankurbeln könnte.

Quellen

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