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Ansteckender Krebs bei Süßwasserfischen in Quebec und US-Seen entdeckt

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Ansteckender Krebs bei Süßwasserfischen in Quebec und US-Seen entdeckt
Photo: Trnava University · Unsplash
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Ein ansteckender Krebs wurde entdeckt, der sich unter Süßwasserfischen in Seen in Quebec und den Vereinigten Staaten ausbreitet – der erste bekannte Fall eines übertragbaren Krebses bei Fischen. Die Krankheit, eine Art Hautkrebs, wurde bei mehreren Arten gefunden, darunter Karpfen und Goldfische, und verbreitet sich vermutlich durch direkten Kontakt zwischen Fischen. Anders als typische Krebserkrankungen, die aus körpereigenen Zellen entstehen, wird dieser Krebs durch einen Zellklon verursacht, der von einem einzigen infizierten Fisch stammt und zwischen Individuen weitergegeben werden kann, wobei er sich eher wie ein Parasit als ein traditioneller Tumor verhält. Die Ergebnisse, die in einer aktuellen Studie veröffentlicht wurden, heben ein seltenes Phänomen hervor, das bisher nur bei Hunden, Tasmanischen Teufeln und einigen Meeresmuscheln beobachtet wurde. Forscher identifizierten den Krebs bei Fischen aus Seen in Quebec und den USA, darunter der Sankt-Lorenz-Strom und Seen im Nordosten der USA. Die Entdeckung ist bedeutsam, da sie darauf hindeutet, dass übertragbare Krebserkrankungen im Tierreich möglicherweise häufiger vorkommen als bisher angenommen und breitere Ökosysteme beeinträchtigen könnten. Die Autoren der Studie weisen darauf hin, dass der Krebs keine Gefahr für den Menschen darstellt, aber Fischpopulationen und die Gesundheit von Süßwasserumgebungen beeinträchtigen könnte. Nächste Schritte umfassen weitere Forschung, um zu verstehen, wie sich der Krebs ausbreitet und ob er andere Arten befallen könnte. Die Ergebnisse werfen auch Fragen zur Rolle von Umweltfaktoren wie Umweltverschmutzung bei der Entstehung solcher Krankheiten auf.

Quellen

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