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Zverev schlägt Shelton in vier Sätzen und gewinnt die US Open

Veröffentlicht am 2 min readVon NewUJ Editorial Desk

Aktualisiert am neue Informationen ergänzt

Zverev schlägt Shelton in vier Sätzen und gewinnt die US Open
Foto: Partynia / Wikimedia Commons (CC BY 4.0)
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Alexander Zverev hat am 13. September erstmals die US Open gewonnen. Der 29-jährige Deutsche setzte sich im Herren-Einzelfinale gegen Ben Shelton mit 6:3, 7:6 (2), 5:7, 6:2 durch; die Partie im Arthur Ashe Stadium in New York dauerte 3 Stunden und 33 Minuten. Laut dem Matchbericht der ATP Tour entschied der Weltranglistenzweite die Begegnung, indem er 12 der letzten 14 Punkte holte.

Der Titel hat Zverevs Major-Bilanz innerhalb einer einzigen Saison verändert. Im Juni gewann er Roland Garros, fünf Wochen später stand er im Wimbledon-Finale, nun kommt New York dazu. Damit ist er nach Angaben der ATP Tour der vierte Mann der Open Era, der seine ersten beiden Grand-Slam-Einzeltitel in derselben Saison gewinnt; die drei anderen nennt der Bericht der Tour nicht. "Wir sind 30 Jahre lang ohne Grand-Slam-Titel geblieben, und jetzt haben wir innerhalb von drei Monaten zwei gewonnen", sagte Zverev bei der Siegerehrung und dankte seinem Team.

Die Entscheidung fiel im zweiten Satz. CBS Sports berichtete, dass Zverev im Tiebreak mit 5:0 davonzog und ihn mit 7:2 beendete, womit Shelton zwei Sätze zurücklag. In seinem ersten Grand-Slam-Finale leistete sich Shelton im ersten Satz 11 unerzwungene Fehler, Zverev nur drei. Der Amerikaner fing sich und holte den dritten Satz mit 7:5, verlor den vierten dann aber mit 2:6.

Die Bedeutung des Ergebnisses reicht über ein Endspiel hinaus. CBS Sports weist darauf hin, dass seit Andy Roddick bei den US Open 2003 kein US-Amerikaner mehr einen Grand-Slam-Einzeltitel gewonnen hat – eine Serie von inzwischen 23 Jahren. Sheltons Turnierlauf trug seine eigene Marke: Laut CBS Sports war er der erste schwarze US-Amerikaner in einem US-Open-Finale seit Arthur Ashe 1972 und der erste in einem Grand-Slam-Finale überhaupt seit MaliVai Washington 1996 in Wimbledon.

Die Zahlen dahinter stehen im Bericht der ATP Tour: 53 Siege im Jahr 2026 und damit der Bestwert der Tour, eine Bilanz von 25:2 bei Grand-Slam-Turnieren in dieser Saison sowie 45 Siege in seinen vergangenen 46 Partien gegen Linkshänder. Der Weg ins Finale kostete ihn 19 Stunden und 38 Minuten auf dem Platz – laut ATP Tour der viertlängste Weg in ein US-Open-Finale seit 1991.

An der Spitze der Rangliste ändert der Titel nichts: Die ATP Tour führte Zverev nach dem Finale in den Live-Rankings 1.810 Punkte hinter Jannik Sinner. Seine Schlussworte richtete Zverev an den Gegner. "Ben, du bist ein unglaublicher Spieler und ein unglaublicher Mensch. Das war dein erstes Grand-Slam-Finale, aber ich habe dir schon gesagt, dass du hier noch viele, viele Male stehen wirst."

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