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Totale Sonnenfinsternis am 12. August: Russland, Grönland, Island

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Totale Sonnenfinsternis am 12. August: Russland, Grönland, Island
Photo: SpaceX · Unsplash
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Am 12. August 2026 wird eine totale Sonnenfinsternis über die Nordhalbkugel ziehen, wie der monatliche Himmelsbeobachtungs-Guide der NASA berichtet. Der Pfad der Totalität verläuft über Nordrussland, Grönland, Island, Nordspanien und einen kleinen Teil Portugals. Eine partielle Sonnenfinsternis ist in Teilen der USA von Alaska bis North Carolina zu sehen, wobei der Mond je nach Standort nur einen Teil der Sonne bedeckt.

Beobachter müssen bei jeder sichtbaren Sonnenphase eine zertifizierte Finsternisbrille oder einen sicheren Sonnenfilter verwenden; normale Sonnenbrillen sind nicht sicher. Die NASA warnt davor, Ferngläser, Teleskope oder Kameras ohne einen für die Frontoptik geeigneten Sonnenfilter zu benutzen.

In derselben Nacht erreichen die Perseiden ihren Höhepunkt vom späten Abend des 12. August bis in die frühen Stunden des 13. August 2026. Ein Neumond am 12. August sorgt für dunklen Himmel. Die Perseiden treten jährlich auf, wenn die Erde durch Trümmer des Kometen Swift-Tuttle zieht und die Partikel als helle Streifen verglühen. Um sie zu sehen, blicken Sie nach Einbruch der Dunkelheit in Richtung Nordosten zum Sternbild Perseus, aber lassen Sie Ihre Augen über den Himmel schweifen. Suchen Sie einen dunklen Ort und geben Sie Ihren Augen 30 Minuten Zeit, sich anzupassen.

Vom 14. bis 16. August 2026 erreicht die Venus ihre größte östliche Elongation und erscheint bei dieser Abenderscheinung in ihrem größten Winkelabstand zur Sonne. Sie leuchtet tief am Westhimmel nach Sonnenuntergang und überstrahlt nahe Sterne. Durch ein Teleskop wirkt die Venus fast halb beleuchtet.

In der Nacht vom 27. auf den 28. August 2026 ist eine partielle Mondfinsternis von weiten Teilen Nord- und Südamerikas sowie Teilen Europas und Afrikas aus zu sehen. Im Maximum befinden sich etwa 93 % des Monddurchmessers im dunklen Kernschatten der Erde, was eine dramatische Verdunkelung und einen rostigen, kupferfarbenen Ton am bedeckten Rand verursacht. Im Gegensatz zu einer Sonnenfinsternis kann dieses Ereignis gefahrlos mit bloßem Auge beobachtet werden. Ein Fernglas oder ein kleines Teleskop kann den gekrümmten Erdschatten zeigen, der über den Mond wandert.

Quellen

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