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Tiefe partielle Mondfinsternis färbt Mond blutrot

Veröffentlicht am 1 min readVon NewUJ Editorial Desk

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Tiefe partielle Mondfinsternis färbt Mond blutrot
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In den frühen Morgenstunden des 28. August 2026 erhellte eine tiefe partielle Mondfinsternis den Himmel über weiten Teilen der Welt. Laut Angaben des Royal Observatory Greenwich und astronomischen Daten aus dem Finsternis-Katalog von Wikipedia bedeckte der Erdschatten zum Höhepunkt rund 93 Prozent der Mondoberfläche.

Die Finsternis begann um 01:23 UTC mit einem schwachen Halbschatten, trat um 02:33 UTC in ihre partielle Phase ein und erreichte um 04:12 UTC ihren Höhepunkt, als der Mond tief rot bis kupferfarben erschien. Der rötliche Farbton entsteht, weil Sonnenlicht beim Durchgang durch die Erdatmosphäre gebrochen wird, blaues Licht herausgefiltert und ein sonnenuntergangsähnlicher Schein auf die Mondoberfläche geworfen wird — derselbe Effekt, der dem Phänomen den populären Namen "Blutmond" einbrachte, obwohl es sich nicht um eine totale Finsternis handelte.

Beobachter in Nord- und Südamerika hatten die beste Sicht und konnten die gesamte Finsternis am dunklen Himmel verfolgen. In Europa, Afrika und dem Nahen Osten war nur das Ende des Ereignisses in der Morgendämmerung zu sehen, während der Mond tief am Horizont unterging. Das Royal Observatory Greenwich gab an, dass die Finsternis in Großbritannien um 5:12 Uhr Ortszeit ihren Höhepunkt erreichte, doch der niedrige Horizont und der Monduntergang gegen 6:15 Uhr schränkten die Sicht für viele britische Beobachter ein.

Anders als bei Sonnenfinsternissen war für die sichere Beobachtung mit bloßem Auge oder Fernglas keine spezielle Schutzbrille nötig. Die Finsternis fiel mit dem August-Vollmond, dem sogenannten "Störmond", zusammen, was die Sichtbarkeit für gelegentliche Himmelsbeobachter ohne jegliche Ausrüstung zusätzlich erhöhte.

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