Apple bestätigt iPhone-Event am 9. September — Ternus' erste Keynote

Apple hat den Termin seiner jährlichen iPhone-Keynote bestätigt: Mittwoch, der 9. September, 10 Uhr Pacific Time — 19 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit. Der Konzern schaltete die Event-Seite mit dem Slogan "Surprise and shine" frei, Marketingchef Greg Joswiak veröffentlichte die Einladung am selben Tag. Medienvertreter sind in den Apple Park in Cupertino geladen, die Keynote läuft im Stream auf apple.com und in der Apple-TV-App.
Das Datum überrascht niemanden; Apple legt seine iPhone-Vorstellung seit über einem Jahrzehnt in die erste Septemberhälfte. Neu ist in diesem Jahr, wer die Präsentation führt. Im April hatte Apple angekündigt, dass Tim Cook Executive Chairman wird und John Ternus, bisher Senior Vice President für Hardware-Engineering, die Konzernleitung übernimmt. Der Wechsel wird am 1. September wirksam — acht Tage vor der Keynote. Der 9. September wird damit die erste September-Vorstellung seit 2011, die Cook nicht eröffnet, und Ternus' erster Auftritt als Konzernchef.
Zu den Produkten schweigt Apple wie immer. Berichte von Bloomberg und aus der Apple-Fachpresse deuten auf iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max, das erste faltbare iPhone des Konzerns — gehandelt unter dem Namen iPhone Ultra — sowie neue Apple Watches hin; auch aktualisierte Geräte fürs Smart Home sind möglich. Bestätigt ist davon nichts, und die Einladung enthält kein Produktmotiv, an dem sich das prüfen ließe.
Der Slogan tut, was Apple-Slogans tun: andeuten, ohne etwas zu versprechen. "Surprise and shine" wurde vielfach als Anspielung auf ein Faltdisplay gelesen, das beim Aufklappen das Licht einfängt — genau die Lesart, die Apple sich wünschen dürfte, falls ein Foldable das Hauptgerät ist. Die Event-Mottos des Konzerns sind bewusst offen genug, um auch eine falsche Deutung zu überstehen.
Die größere offene Frage betrifft weniger die Hardware als den Ton. Ternus ist ein Ingenieur, der 25 Jahre in Apples Hardware-Organisation verbracht hat. Seine erste Keynote als Konzernchef ist das deutlichste Signal, das das Unternehmen darüber geben wird, wie viel sich an der Spitze ändert — und wie viel genau so bleibt, wie es war.
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