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Stripe und Advent lassen 53-Milliarden-Gebot für PayPal fallen

Veröffentlicht am 1 min readVon NewUJ Editorial Desk

Aktualisiert am neue Informationen ergänzt

Stripe und Advent lassen 53-Milliarden-Gebot für PayPal fallen
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Ein Konsortium unter Führung von Stripe und der Beteiligungsgesellschaft Advent International hat seine Übernahmebemühungen um PayPal aufgegeben. Das berichtete Bloomberg News am Donnerstag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Wäre sie zustande gekommen, hätte die Transaktion zu den größten Übernahmen der Zahlungsbranche gezählt.

Die Gruppe hatte 60,50 Dollar je Aktie geboten und PayPal damit mit mehr als 53 Milliarden Dollar bewertet. Das Angebot erfolgte im Juli, als PayPal nahe historischer Tiefstände notierte und rund 40 Milliarden Dollar wert war; es entsprach etwa 28 Prozent Aufschlag auf den damaligen Kurs.

PayPal lehnte ab, woraufhin die Stripe-Gruppe Berichten zufolge ein höheres Gebot vorbereitete. Verändert hat sich in der Zwischenzeit PayPal selbst: Das jüngste Quartal übertraf die meisten Analystenschätzungen, und dieses Ergebnis trieb zusammen mit den Übernahmespekulationen den Kurs um rund 40 Prozent nach oben. Der Anstieg verteuerte jede Transaktion und erschwerte die Finanzierung eines fremdfinanzierten Kaufs.

Die Marktreaktion kam sofort. Nach dem Bloomberg-Bericht verlor die PayPal-Aktie am Freitag vorbörslich bis zu 16 Prozent und gab einen großen Teil des Kursgewinns wieder ab, den die Übernahmespekulation erzeugt hatte.

Weder Stripe noch Advent oder PayPal haben die auf anonymen Quellen beruhende Darstellung öffentlich bestätigt. Die genannten Konditionen und Rückzugsgründe sind als Medienbericht zu lesen, nicht als Unternehmensmitteilung.

Dieser Artikel ist ein Marktbericht und keine Anlageberatung.

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