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Salesforce springt 12% nach Zahlen und 'Claudeforce' mit Anthropic

Veröffentlicht am 2 min readVon NewUJ Editorial Desk

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Salesforce springt 12% nach Zahlen und 'Claudeforce' mit Anthropic
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Die Salesforce-Aktie stieg am Mittwoch nachbörslich um bis zu 14 Prozent und lag am Donnerstag vorbörslich noch rund 12 Prozent im Plus, nachdem der Konzern die Erwartungen für das zweite Quartal deutlich übertroffen, die Jahresprognose angehoben und eine vertiefte Allianz mit Anthropic namens Claudeforce vorgestellt hatte.

Das Quartal war schon für sich genommen stark. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 5,90 Dollar — mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahr und deutlich über den von der Wall Street erwarteten 3,27 Dollar. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 11 Prozent auf 11,35 Milliarden Dollar und übertraf damit knapp den Konsens von 11,32 Milliarden Dollar. Salesforce hob seine gesamte Prognose an: eine Umsatzprognose von 11,42 bis 11,50 Milliarden Dollar fürs dritte Quartal, einen Jahresumsatz von 46,1 bis 46,4 Milliarden Dollar sowie einen bereinigten Jahresgewinn je Aktie von 16,67 bis 16,71 Dollar gegenüber einer vorherigen Schätzung von 14,14 Dollar.

Ein Teil dieses Gewinnsprungs verdient eine gesonderte Betrachtung. Salesforce hält eine Beteiligung an Anthropic, und die Zahlen dieses Quartals enthalten einen Bewertungsgewinn von 2,6 Milliarden Dollar aus der Höherbewertung dieser Beteiligung — ein Anlagegewinn, der mit der steigenden Bewertung von Anthropic zusammenhängt, nicht mit Salesforces Softwareverkäufen. Rechnet man das heraus, bleibt das operative Ergebnis zwar weiterhin solide, aber kleiner, als es die bereinigte Gewinnzahl allein nahelegt.

Die eigentliche Nachricht hinter den Zahlen ist Claudeforce. Salesforce und Anthropic bauen ihre Partnerschaft so aus, dass Claude-Nutzer Salesforce-Daten direkt in Anthropics Chat-Oberfläche abrufen und darauf reagieren können — zum Start mit 37 vorgefertigten Vertriebsfähigkeiten wie dem Entwerfen von E-Mails oder dem Aktualisieren von Datensätzen, ohne in Salesforces eigene Anwendungen zu wechseln. Konzernchef Marc Benioff sagte, das Unternehmen sei auf Kurs, 2026 rund 300 Millionen Dollar für Anthropics Modelle auszugeben, vor allem für Softwareentwicklung, und verwies auf den kombinierten annualisierten Umsatz aus Salesforces eigenen Produkten Agentforce und Data Cloud AI, der um mehr als 210 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf fast 3,9 Milliarden Dollar gestiegen sei.

Nichts davon ist eine Anlageempfehlung: Vorbörsliche Bewegungen sind volatil und können sich bei Eröffnung des regulären Handels verkleinern oder umkehren.

Offenlegung: NewUJs redaktioneller Prozess nutzt Anthropics Claude-Modelle. Dieser Artikel wurde auf Basis veröffentlichter Berichterstattung verfasst und denselben Quellenstandards unterworfen wie jeder andere Artikel auf dieser Seite.

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