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Quantenfirma Pasqal steigt bei Nasdaq-Debüt um bis zu 73 Prozent

Veröffentlicht am 1 min readVon NewUJ Editorial Desk

Aktualisiert am neue Informationen ergänzt

Quantenfirma Pasqal steigt bei Nasdaq-Debüt um bis zu 73 Prozent
Foto: Pasqal
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Pasqal, der französische Hersteller von Quantencomputern auf Basis neutraler Atome, wird seit Freitag, dem 28. August, an der Nasdaq gehandelt. Die Stammaktien laufen unter dem Kürzel PSQL, die Optionsscheine unter PSQLW.

Die Aktie stieg in der ersten Sitzung zeitweise um bis zu 73 Prozent und gab einen Teil davon wieder ab, um rund 40 Prozent im Plus zu notieren. Der Börsengang erfolgte über eine Fusion mit der Mantelgesellschaft Bleichroeder Acquisition Corp II, die Pasqal mit etwa zwei Milliarden Dollar bewertete.

Dem Unternehmen flossen dabei rund 360 Millionen Dollar zu. Pasqal will damit die Fertigung seiner Quantenprozessoren ausbauen und den Weg zu fehlertoleranten Rechnern beschreiten – jener Stufe, auf der Quantencomputer eigene Fehler zuverlässig genug korrigieren, um lange Berechnungen durchzuhalten.

Die Bewertung liegt weit über dem heutigen Geschäft. Pasqal erzielte 2025 einen Umsatz von 16,5 Millionen Euro, etwa 19,15 Millionen Dollar, und schreibt Verluste; die rund zwei Milliarden Dollar entsprechen damit etwa dem Hundertfachen des Umsatzes. Zugleich gehört Pasqal zu den wenigen Quantenfirmen mit zahlenden Kunden: Saudi Aramco prüft den Einsatz der Maschinen zur Modellierung unterirdischer Lagerstätten.

Die wissenschaftliche Herkunft ist ungewöhnlich direkt. Mitgründer Alain Aspect erhielt 2022 einen Anteil des Physik-Nobelpreises für Experimente zur Quantenverschränkung; seine späteren Arbeiten zur Steuerung von Atomen mit Lasern prägen das Prozessordesign des Unternehmens.

Dieser Artikel ist ein Marktbericht und keine Anlageberatung.

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