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Liberia verbrennt 4,2 Tonnen Kokain im Wert von 336 Mio. Dollar

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Liberia verbrennt 4,2 Tonnen Kokain im Wert von 336 Mio. Dollar
Photo: Mihály Köles · Unsplash
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Liberianische Behörden haben am 30. Juli 2026 4,2 Tonnen Kokain verbrannt – der größte Drogenfund des Landes, mit einem geschätzten Wert von 336 Millionen Dollar.

Vertreter des Justizministeriums erklärten, das Kokain sei bei einer Razzia auf einem Grundstück in Duazon, 28 Kilometer von der Hauptstadt Monrovia entfernt, sichergestellt worden.

Die Razzia zerschlug ein ausgeklügeltes transnationales Schmuggelnetzwerk. Sie führte zur Festnahme zweier Ausländer – eines Serben und eines kolumbianisch-spanischen Doppelstaatsbürgers – die nun verhört werden.

Drei hochrangige Polizeibeamte müssen sich wegen Anklagen verantworten: der Chef der Autobahnpolizei, der Leiter der Abteilung für schwere Verbrechen und ein stellvertretender Polizeikommandeur am Roberts International Airport.

Ermittler erklärten, einige Beamte hätten das Kokain nach seiner Ankunft eskortiert.

Die Behörden verbrannten zudem 237 Kilogramm Kokain im Wert von über 19 Millionen Dollar, das im Juni 2026 am Roberts International Airport beschlagnahmt worden war.

Inspekteur General Coleman sagte, die Verbrennungen sollten ein klares Signal senden, dass Liberia kein sicherer Hafen mehr für Drogenhändler sei.

Westafrika hat sich zu einer wichtigen Transitroute für Kokain entwickelt, das von Südamerika nach Europa verschifft wird. Die Global Initiative Against Transnational Organized Crime berichtet, dass mindestens 30 % des für Europa bestimmten Kokains inzwischen durch die Region transportiert werden, und der lokale Konsum, einschließlich Crack-Kokain, steigt.

Quellen

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