Mexikanische Kartelle verlegen Meth-Labore nach Nigeria
Mexikanische Drogenkartelle haben in Nigeria Methamphetamin-Produktionsstätten errichtet, wie ein Bericht vom 28. Juli 2026 enthüllte. Dieser Schritt markiert eine bedeutende Ausweitung ihrer globalen Lieferkette nach Westafrika.
Nigerianische Gemeinden sind einem erhöhten Risiko von lokalem Drogenmissbrauch und Gewalt ausgesetzt, während Strafverfolgungsbehörden weltweit mit einer neuen Front im Drogenkrieg konfrontiert werden. Die Kartelle nutzen Nigerias strategische Lage und bestehende Schmuggelnetzwerke, um europäische und asiatische Märkte effizienter zu erreichen.
Durch die Dezentralisierung der Meth-Labore verringern die Kartelle ihr Risiko, in Mexiko bekämpft zu werden, und nutzen schwächere Regulierungen in Westafrika aus. Dieser Trend könnte zu einem weltweiten Anstieg der Meth-Verfügbarkeit führen und die öffentlichen Gesundheitskrisen verschärfen.
Der Bericht nennt keine genauen Zahlen zu Laboren oder Mengen, bestätigt jedoch, dass mexikanische Kartelle aktiv mit lokalen kriminellen Gruppen in Nigeria zusammenarbeiten. Bislang war Westafrika hauptsächlich ein Transitpunkt für Kokain aus Südamerika nach Europa. Die Entstehung von Meth-Laboren signalisiert eine gefährliche Eskalation der Rolle der Region im globalen Drogenhandel.
Dies baut auf jahrelangen Bemühungen der Kartelle auf, neue Produktionsbasen außerhalb Amerikas zu finden, um den Behörden zu entgehen. Westafrika wird zunehmend attraktiv für Drogenproduktion und -export, so die Quelle.
Experten erwarten, dass nigerianische und internationale Strafverfolgungsbehörden zunehmend unter Druck geraten, diese Netzwerke zu zerschlagen. Der Bericht skizziert jedoch keine konkreten Gegenmaßnahmen. Wahrscheinliche nächste Schritte umfassen verstärkte Überwachung und Zusammenarbeit, aber die tiefen Taschen und Anpassungsfähigkeit der Kartelle deuten auf eine anhaltende Herausforderung hin.
Quellen
- BBC WorldSekundär
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