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Gemini Robotics 2: Ganzkörpersteuerung für humanoide Roboter

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Gemini Robotics 2: Ganzkörpersteuerung für humanoide Roboter
Photo: Brecht Corbeel · Unsplash
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Google DeepMind hat am 30. Juli 2026 Gemini Robotics 2 vorgestellt, eine KI-Plattform, die Robotern eine „intelligente Ganzkörpersteuerung“ ermöglicht. Ein begleitendes Video zeigt humanoide Roboter bei verschiedenen physischen Aktionen: Sie legen ein Band in einen Boombox ein, schrauben eine Glühbirne ein und binden einen Müllsack zu.

Das neue System baut auf dem ursprünglichen Gemini-Robotics-Modell auf, das zuvor Roboterarme und -hände für feine Manöver wie das Schließen von Aufbewahrungstüten oder das Falten von Origami steuerte. Die aktualisierte Version integriert mehrere KI-Modelle, um Robotern ein multimodales Verständnis ihrer Umgebung zu geben: ein visuelles Sprachmodell für das Verständnis und zwei visuell-sprachliche Aktionsmodelle, die getrennt die Ganzkörperbewegung und die Handgeschicklichkeit steuern.

Google betont, dass das Video „Echtzeitaufnahmen“ von „vollständig autonomen“ Robotern zeigt – ein Gegensatz zu einer vielbeachteten Vorführung von Elon Musks Optimus-Robotern, die sich später als ferngesteuert herausstellte. Das Unternehmen trainierte die Roboter speziell für jede gezeigte Aufgabe, mittels menschlicher Fernsteuerung, Videobeispielen und Simulationen; die Maschinen sind also keine Allzweckgeräte.

Carolina Parada, Leiterin der Robotik bei Google DeepMind, sagte gegenüber Wired, dass die Sicherheitsfrage besonders drängend sei, wenn Roboter in unterschiedlichen Umgebungen mit hoher Unsicherheit eingesetzt werden. Google setzt daher auf einen mehrschichtigen Sicherheitsansatz mit Schutzmechanismen auf jeder Modellebene und hat einen neuen Benchmark namens ASIMOV-Agentic eingeführt, der erkennt, ob ein Befehl zu einem schädlichen Ergebnis führen könnte.

Google DeepMind bezeichnete die Veröffentlichung laut Wired als „weiteren Meilenstein auf unserem Weg zur physischen AGI“ – dem Ziel, einen Roboter zu schaffen, der alles kann, was ein Mensch kann. Das Unternehmen betonte jedoch, dass Roboter für Endverbraucher nicht unmittelbar bevorstehen und die Technologie noch in den Anfängen steckt.

Im Gegensatz dazu hat Elon Musk ehrgeizige Prognosen für Teslas Optimus-Roboter aufgestellt: 50.000 bis 100.000 Einheiten sollten bis 2026 verfügbar sein, und 1.000 sollten bis Ende 2025 in Fertigungsanlagen arbeiten. Keines dieser Ziele wurde erreicht, obwohl Musk vorhersagte, die Roboter würden „das größte Produkt aller Zeiten“ werden und 10 Billionen US-Dollar Umsatz generieren.

Quellen

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