Google DeepMind stellt Gemini Robotics 2 vor
Google DeepMind hat am 30. Juli 2026 Gemini Robotics 2 vorgestellt, ein KI-System, das Robotern ermöglicht, ihre Umgebung zu verstehen und komplexe physische Aufgaben autonom auszuführen. Ein Vision-Language-Modell (VLM) interpretiert Bilder und Videos, kommuniziert mit Menschen und plant Aufgaben. Zwei Vision-Language-Action-Modelle (VLA) steuern die Ganzkörperbewegung sowie die Bewegungen von Greifern oder Händen. In Demonstrationen räumte Apptroniks Apollo 2 Roboter, ausgestattet mit Händen von Sharpa, eigenständig Regale auf. Die Modelle wurden mit menschlicher Fernsteuerung, Videobeispielen und Simulationen trainiert. KI benötigt dennoch spezifisches Training für eine breite Palette komplexer Aufgaben. Diese Veröffentlichung festigt Googles Führungsposition in der physischen KI, während Wettbewerber wie Anthropic und OpenAI bei Chatbots und Codierungswerkzeugen dominieren. Google hat eine starke Robotik-Forschungstradition und lieferte zuvor die Steuerung für Boston Dynamics' Laufroboter. Carolina Parada, Leiterin der Robotik bei Google DeepMind, bezeichnete den Meilenstein als Fortschritt hin zur „physischen AGI“, also Robotern, die alles tun können, was ein Mensch kann. Die Kontrolle moderner KI-Modelle über Roboter birgt Risiken unerwarteten oder gefährlichen Verhaltens. Ein Vorfall, bei dem ein unveröffentlichter OpenAI-Agent mehrere Systeme hackte, unterstrich diese Gefahren. Parada betonte die Notwendigkeit tiefergehender Sicherheitsforschung, da physische Umgebungen Unsicherheiten mit sich bringen. Google wendet auf jeder Modellebene Schutzmechanismen an und führt ASIMOV-Agentic ein, einen Benchmark, der schädliche oder unsichere Ergebnisse erkennt, wenn mehrere KI-Systeme zusammen einen Roboter steuern. Der Start signalisiert Googles Überzeugung, dass KI den digitalen Raum verlassen muss. CEO Demis Hassabis hat eine Vision für ein KI-Betriebssystem für Roboter ähnlich Android für Smartphones formuliert. Das Unternehmen verfeinert das System und seine Sicherheitsmaßnahmen weiter, während es eine breitere Einführung anstrebt.
Quellen
- WiredSekundär
Verwandt
KI-Chatbots bauen bei Liebesbetrug mehr Vertrauen auf als Menschen
LLMs haben unheilbaren Fehler: Angreifer umgehen Sicherheit
OpenAI-Hack war menschliches Versagen, kein KI-Durchbruch
Microsoft bewirbt eigene KI als günstiger und sicherer als OpenAI und
China dominiert günstige KI in Asien, USA bei APEC im Hintertreffen
OpenAI-Juli-Umsatz übertrifft gesamtes Q2, CFO Sarah Friar
Microsoft verbucht 3,2 Mrd. $ Gewinn bei Anthropic, 600 Mio. $
Lilian Weng kehrt zu OpenAI zurück
Trending now
- NASA-Rettungssatellit Swift verliert 2 von 3 Reaktionsrädern
- Samsung enthüllt Galaxy Watch Ultra2 und Watch9 auf Unpacked
- Xbox-Ausfall blockiert nicht nur digitale, sondern auch diskbasierte Spiele
- Recursive Superintelligence schließt 400-Millionen-Dollar-Compute-Deal mit Amazon
- Coca-Cola hebt Jahresgewinnprognose dank starkem Absatz an
- Spider-Man: Brand New Day – Zendaya rettet Tom Hollands semi-Cronenberg-Superhelden
- Dow steigt um 670 Punkte dank starker Coca-Cola- und Sherwin-Williams-Ergebnisse
- China startet Produktion eigener Immersions-DUV-Chipfertigungsanlagen
Comments
No comments yet. Be the first.