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Smartphone-Verkauf weltweit um 6% auf 272 Mio. Stück eingebrochen

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Smartphone-Verkauf weltweit um 6% auf 272 Mio. Stück eingebrochen
Photo: Sahand Babali · Unsplash
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Die weltweiten Smartphone-Verkäufe sind im zweiten Quartal 2026 im Jahresvergleich um 6 Prozent auf 272 Millionen Einheiten gefallen und setzen damit einen Rückgang fort, der Ende 2025 begann, wie ein am 30. Juli veröffentlichter Bericht von Omdia zeigt. Eine anhaltende Speicherkrise und steigende Komponentenkosten treiben den Abschwung voran; Unterbrechungen in der Lieferkette werden voraussichtlich mindestens bis Ende 2026 anhalten.

Besonders stark traf es die Billigmarken. Die Auslieferungen von Xiaomi brachen um 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr ein, die von Oppo um 17 Prozent – belastet durch erzwungene Preiserhöhungen und ein schmaleres Produktportfolio. Omdia prognostiziert, dass günstige Geräte im restlichen Jahr 2026 die stärksten Preissteigerungen erleben werden.

Samsung und Apple konnten dagegen ihre Marktanteile ausbauen. Samsung lieferte 60,5 Millionen Einheiten aus, ein leichter Anstieg im Jahresvergleich, der den Anteil auf 22 Prozent hob. Dieser Zuwachs gelang, obwohl die Mobilfunksparte aufgrund höherer Kosten erstmals einen Quartalsverlust verbuchte. Samsungs Gesamtumsatz erreichte dennoch einen Rekordwert für ein zweites Quartal, beflügelt durch sprunghaft steigende Verkäufe von Speicherchips an KI-Unternehmen.

Apple lieferte mit 55,1 Millionen iPhones sein stärkstes zweites Quartal ab – ein Plus von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr – und baute seinen Marktanteil auf 20 Prozent aus. Das iPhone 17 verkaufte sich besonders gut, und Apple hielt die Preise für Smartphones stabil, während es sie anderswo anhob.

Für die nächste iPhone-Generation plant Apple offenbar eine Aufteilung der Markteinführungen: Die teureren Pro- und Ultra-Modelle im Herbst 2026, das Standard-iPhone 18, das 18e und das iPhone Air 2 im Frühjahr 2027. Zudem führte das Unternehmen im Juli 2026 ein überarbeitetes Upgrade-Programm ein.

Omdia sagt voraus, dass Hersteller, die Preissetzungsmacht, Lieferketten-Resilienz und innovative kommerzielle Strategien vereinen, in der zweiten Jahreshälfte 2026 am besten abschneiden werden.

Quellen

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