Stellantis erzielt Q2-Gewinn von 293 Mio. Euro; Aktie fällt 5%
Stellantis hat für das zweite Quartal 2026 einen Nettogewinn von 293 Millionen Euro ausgewiesen und damit einen Verlust von 1,87 Milliarden Euro aus dem Vorjahreszeitraum umgekehrt. Die am 30. Juli 2026 veröffentlichten Ergebnisse wurden durch eine steigende Nachfrage in Nordamerika gestützt, doch die Aktie fiel um 5%, nachdem das bereinigte operative Ergebnis die Analystenschätzungen verfehlt hatte.
Das Unternehmen, zu dem Marken wie Jeep, Dodge, Fiat, Chrysler und Peugeot gehören, steigerte sein bereinigtes operatives Ergebnis im April-Juni-Quartal auf 773 Millionen Euro, mehr als das Dreifache der 213 Millionen Euro aus dem Vorjahr. Dieser Wert lag jedoch unter dem Reuters-Konsens von 914 Millionen Euro.
Die an der Mailänder Börse notierten Aktien von Stellantis reagierten negativ auf den Ergebnisverfehl und stürzten nach einem kurzen Handelsstopp am Donnerstagmorgen um mehr als 8% ab, bevor sie die Verluste auf rund 5% reduzierten. Der Kursrückgang spiegelt die Enttäuschung der Anleger wider, dass die Gewinnerholung zwar signifikant, aber hinter den Markterwartungen zurückblieb.
Der Sprung in die Gewinnzone ist ein erster Fortschritt im Rahmen des Sanierungsplans von CEO Antonio Filosa, da die nordamerikanische Nachfrage Anzeichen einer Besserung zeigte. Die Region ist ein entscheidender Markt für Stellantis, in dem die margenstarken Marken Jeep und Ram beheimatet sind, und der Aufschwung half, Herausforderungen anderswo auszugleichen.
Stellantis hatte im zweiten Quartal 2025 einen hohen Verlust von 1,87 Milliarden Euro verbucht, sodass der aktuelle Gewinn eine bemerkenswerte Wende darstellt. Das Unternehmen arbeitet daran, seine Abläufe zu straffen und seine Modellpalette in einem wettbewerbsintensiven globalen Automarkt zu revitalisieren.
Der Ergebnisbericht deutet darauf hin, dass Filosas Strategie erste Früchte trägt, doch der Kursrückgang zeigt, dass die Anleger hinsichtlich des Tempos der Erholung vorsichtig bleiben. Stellantis wird wahrscheinlich die Dynamik in Nordamerika aufrechterhalten und andere Regionen angehen müssen, um künftige Ziele zu erreichen.
Quellen
- CNBC Top NewsSekundär
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