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Quark-Gluon-Plasma: 500 MeV Beschleunigung am Rand des Feuerballs

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Quark-Gluon-Plasma: 500 MeV Beschleunigung am Rand des Feuerballs
Photo: Pawel Czerwinski · Unsplash
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Wissenschaftler haben die Beschleunigung im Quark-Gluon-Plasma, einem extrem heißen Zustand der Materie, der bei Teilchenkollisionen entsteht, kartiert und dabei festgestellt, dass sie am Rand des Feuerballs extreme Werte erreicht. Die am 3. August 2026 veröffentlichten Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Beschleunigung als neuer Kontrollparameter für Materie unter dem Einfluss der starken Kraft dienen könnte.

Die von den Physikern Yu-Gang Ma und Xu-Guang Huang von der Fudan-Universität geleitete Forschung kombinierte die Partikeltransportmodelle AMPT und UrQMD mit einer Gaußschen Glättungsmethode, um Partikelverteilungen in kontinuierliche Fluidfelder umzuwandeln. Dadurch konnte das Team die Beschleunigung bei Kollisionsenergien von 3,5 GeV bis 2,76 TeV verfolgen.

Laut der Studie erreicht die maximale Eigenbeschleunigung bei niedrigen und hohen Energien mehrere hundert MeV, wobei die stärkste transversale Beschleunigung in der Nähe der Grenze des Feuerballs nach außen zeigt. Der Rand wird zu einem Beschleunigungs-Hotspot, weil der Druck dort schnell abfällt, während die Enthalpiedichte niedrig bleibt, was den Effekt über die relativistische Euler-Gleichung verstärkt.

Bei niedrigeren Kollisionsenergien führt die Kernabbremsung zu einer Verzögerung von bis zu etwa 500 MeV, während bei ultrarelativistischen Energien die Kerne so schnell durch einander hindurchfliegen, dass sie kurze, intensive Beschleunigungsimpulse erzeugen. Da die stärkste Beschleunigung entlang der Grenze konzentriert ist, ändert sich der Gesamteffekt zwischen frontalen und abgewinkelten Kollisionen nur geringfügig.

Professor Huang erklärte, dass die Beschleunigung nicht nur ein kinematisches Detail sei, sondern als thermodynamischer Kontrollparameter der QCD-Materie wirken könnte. Durch den Unruh-Effekt könnte eine Beschleunigung von mehreren hundert MeV Temperaturen nahe der QCD-Übergangstemperatur ähneln und möglicherweise eine „Beschleunigungsachse“ zur Phasenstruktur der QCD-Materie hinzufügen, die die chiralen und Confinement-Übergänge beeinflusst.

Die Forscher planen, realistischere hydrodynamische Entwicklungen in ihre Berechnungen einzubeziehen und nach experimentellen Signalen zu suchen, wie etwa Mustern in der Hyperon-Spinpolarisation, die den Einfluss der Beschleunigung zeigen könnten. Die in Nuclear Science and Techniques veröffentlichte Arbeit zielt darauf ab, nicht-inertiale Quanteneffekte in messbare Signaturen an Beschleunigern wie RHIC und LHC zu verwandeln.

Quellen

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