IBM sagt, KI habe den Mainframe-Verkauf gestört, nicht die Plattform getötet
Die Aktie von IBM stürzte letzte Woche ab, nachdem das Unternehmen vor schwachen Mainframe-Verkäufen gewarnt hatte, aber CEO Arvind Krishna bestand darauf, dass künstliche Intelligenz den Mainframe nicht tötet. Stattdessen, so sagte er, störe KI vorübergehend die Budgets für Unternehmenshardware, da Unternehmen ihre Ausgaben auf KI-Infrastruktur umlenken.
Die Warnung betraf die Aktionäre von IBM, die einen starken Kursrückgang erlebten, sowie die breitere Technologiebranche, die IBM als Gradmesser für die Nachfrage nach Unternehmenshardware betrachtet. Das Unternehmen berichtete, dass die Mainframe-Umsätze im letzten Quartal deutlich zurückgingen und die Analystenerwartungen verfehlten.
Dies ist von Bedeutung, weil Mainframes für viele große Banken, Fluggesellschaften und Regierungsbehörden, die auf sie für die Verarbeitung großer Transaktionsvolumen angewiesen sind, weiterhin kritisch sind. Ein anhaltender Rückgang könnte diese Kunden zwingen, die Migration zu cloudbasierten Systemen zu beschleunigen und einen milliardenschweren Markt umzugestalten.
Krishna nannte konkrete Zahlen: Die Mainframe-Umsätze gingen im Quartal um 34 % zurück, was zu einem Gesamtumsatzminus von etwa 500 Millionen Dollar beitrug. Die Warnung erfolgte am 24. April, als IBM vorläufige Ergebnisse des ersten Quartals vor seinem vollständigen Gewinnbericht veröffentlichte.
IBM hatte zuvor stark in seine 2022 eingeführte Mainframe-Reihe z16 investiert, von der ein Erneuerungszyklus erwartet wurde. Das Unternehmen sagt nun jedoch, dass Kunden Käufe verzögern, da sie Ausgaben für KI-Server und Cloud-Dienste priorisieren.
In Zukunft erwartet IBM, dass die Mainframe-Verkäufe mindestens für die nächsten zwei Quartale schwach bleiben, da der KI-Budgetdruck anhält. Das Unternehmen setzt darauf, dass seine eigene KI-Plattform Watsonx letztendlich die Nachfrage nach Mainframes für KI-Workloads steigern wird, aber dieser Wandel hat sich noch nicht materialisiert.
Quellen
- TechCrunchSekundär
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