GoPro fusioniert für 285 Mio. Dollar und setzt auf KI-Infrastruktur

GoPro hat eine verbindliche Fusionsvereinbarung mit Starman Optical geschlossen, einem nicht börsennotierten Photonik-Unternehmen. Der Zusammenschluss richtet den Actionkamera-Hersteller auf Infrastruktur für künstliche Intelligenz aus.
Nach den mitgeteilten Bedingungen erhalten GoPro-Aktionäre insgesamt 285 Millionen Dollar in bar – rund 1,14 Dollar je Aktie – und behalten etwa zehn Prozent am gemeinsamen Unternehmen. GoPros ausstehende Schulden von etwa 92 Millionen Dollar sollen beim Abschluss vollständig zurückgezahlt werden.
Die strategische Logik liegt bei Starman, nicht bei GoPro. Eingebracht wird ein in den USA gefertigtes Geschäft mit optischen Transceivern – jenen Bauteilen, die Daten innerhalb großer Rechenanlagen bewegen. Das gemeinsame Unternehmen will neben KI-Rechenzentren auch Regierungs-, Verteidigungs- und Luftfahrtmärkte bedienen.
GoPro bleibt an der Nasdaq notiert und will das bestehende Kamerageschäft samt Abo- und Cloud-Plattform weiter unterstützen.
Der Abschluss wird bis Ende 2026 erwartet, vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen, der Zustimmung der GoPro-Aktionäre und weiterer üblicher Bedingungen. Die Transaktion ist damit vereinbart, aber noch nicht vollzogen.
Dieser Artikel ist ein Marktbericht und keine Anlageberatung.
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