Lilian Weng kehrt zu OpenAI zurück
Lilian Weng, Mitgründerin von Thinking Machines, gab am 29. Juli 2026 bekannt, dass sie aus gesundheitlichen Gründen von ihrer Rolle zurücktreten werde. Später schloss sie sich wieder OpenAI an, wo sie zuvor als VP für KI-Sicherheitsforschung tätig war.
Weng teilte ihre Entscheidung in einer internen Slack-Nachricht mit, die sie auch auf X veröffentlichte. Sie schrieb: „Ich habe nicht das Gefühl, dass ich das Tempo, das ein Startup erfordert, weiter durchhalten kann.“ Nach monatelanger Überlegung sei sie zu dem Schluss gekommen, dass der anhaltende Stress und die Arbeitsbelastung ihre Gesundheit über das physisch tragbare Maß hinaus belastet hätten.
Am 29. Juli 2026 bestätigte OpenAI gegenüber TechCrunch, dass Weng zum Unternehmen zurückkehre. Ein Unternehmenssprecher erklärte, sie werde ein Top-Team leiten, das die interne Forschung von OpenAI beschleunigen und die bereichsübergreifende Arbeit an rekursiver Selbstverbesserung unterstützen soll – ein Prozess, bei dem ein KI-System sich selbst iterativ weiterentwickelt, um leistungsfähiger zu werden.
Dieser Schritt mag im Widerspruch zu Wengs Aussagen über den gesundheitlichen Druck durch Startup-Belastungen stehen, doch als Nicht-Mitgründerin ist sie wahrscheinlich geringerem direktem Druck ausgesetzt. Der Abgang ist bemerkenswert angesichts des intensiven Wettbewerbs um Talente zwischen KI-Laboren.
Thinking-Machines-Mitgründerin und ehemalige OpenAI-CTO Mira Murati reagierte Anfang der Woche auf Wengs X-Beitrag und drückte ihre Unterstützung aus. Murati schrieb: „Wir werden dich vermissen, es war wunderbar, Thinky gemeinsam aufzubauen. Ich bin froh, dass du deine Gesundheit an erste Stelle setzt. Danke für alles.“ Es ist unklar, ob Murati wusste, dass Weng zu OpenAI zurückkehren würde.
Wengs Rückkehr zu OpenAI markiert eine bedeutende Veränderung, da sie eine Rolle übernimmt, die die interne Forschung beschleunigen soll. Der Schritt unterstreicht die dynamische Talentlandschaft in der KI-Branche, in der hochkarätige Persönlichkeiten zwischen Startups und etablierten Laboren wechseln.
Quellen
- TechCrunchSekundär
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