Naturkatastrophe

Nepal: Flut-Opferzahl steigt auf 939, 3.925 vermisst

Veröffentlicht am 1 min readVon NewUJ Editorial Desk

Aktualisiert am neue Informationen ergänzt

Nepal: Flut-Opferzahl steigt auf 939, 3.925 vermisst
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Die Zahl der Todesopfer der verheerenden Sturzfluten an den Flüssen Bhotekoshi und Trishuli in Nepal ist laut der nationalen Katastrophenschutzbehörde NDRRMA auf 939 gestiegen — vier Tage zuvor waren es noch 903. Die Fluten wurden am 26. August gegen 8:37 Uhr Ortszeit ausgelöst, als eine rund 600 Meter breite Gletschermasse nahe dem Berg Langtang Lirung, etwa 64 Kilometer nördlich von Kathmandu, abbrach und rund 1.200 Meter in die Tiefe stürzte. Die dadurch ausgelöste Eislawine verwandelte sich innerhalb weniger Minuten in eine katastrophale Sturzflut.

Nach dem jüngsten Update der NDRRMA werden derzeit noch rund 3.925 Menschen vermisst — weniger als die tags zuvor genannten 4.247; die Behörden haben die Diskrepanz bislang nicht vollständig erklärt. Auf der anderen Seite der Grenze melden chinesische Behörden für Tibet separat 16 Tote und 546 Vermisste; dort wurden rund 800 Einsatzkräfte und 150 Fahrzeuge sowie Rettungsteams der Volksbefreiungsarmee eingesetzt.

Die von der NDRRMA veröffentlichten Bezirkszahlen zeigen, dass Chitwan mit 279 geborgenen Leichen am schwersten betroffen ist, gefolgt von Ost-Nawalparasi (216), West-Nawalparasi (168), Nuwakot (95), Gorkha (65), Dhading (55), Tanahu (38) und Rasuwa (23).

Laut NDRRMA wurden seit der Katastrophe mehr als 10.000 Menschen gerettet. Rettungsteams durchsuchen weiterhin angeschwollene Flüsse sowie beschädigte Straßen und Brücken nach Vermissten. Die Behörden warnten, dass sich sowohl die Zahl der Todesopfer als auch die der Vermissten im Laufe der weiteren Bergungsarbeiten noch ändern könnte.

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