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Firma baut Roboter für US-Militär – Kritik wächst

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Firma baut Roboter für US-Militär – Kritik wächst
Photo: Anne Nygård · Unsplash
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Foundation Future Industries, ein Start-up aus San Francisco mit einer Bewertung von über einer Milliarde Dollar, entwickelt humanoide Roboter für Aufgaben des US-Militärs. Menschenrechtsorganisationen und die Vereinten Nationen verurteilen das.

Das 2024 gegründete Unternehmen hat rund 24 Millionen Dollar an Verteidigungsaufträgen erhalten, um seine Phantom-Roboter in den meisten Teilstreitkräften zu testen. Zudem führt es Gespräche mit dem Heimatschutzministerium über den Einsatz an der Grenze zu Mexiko.

Die Unternehmensführung plant, die Roboter auf Wunsch des Militärs zu bewaffnen – ein Ausblick, der Besorgnis auslöst. Die katholische Kirche und viele Robotikfirmen lehnen autonome Waffen ab, und UN-Generalsekretär António Guterres hat ein Verbot von "Killerrobotern" gefordert.

Mitgründer Sankaet Pathak argumentiert, humanoide Roboter könnten Kriegsführung präziser machen, zivile Opfer reduzieren und Soldatenleben retten. Er warnt, dass China und Russland ähnliche Technologien entwickeln.

Verity Coyle, stellvertretende Direktorin der Abteilung für Krisen, Konflikte und Waffen bei Human Rights Watch, warnte, dass ein "Move fast and break things"-Ansatz ohne rechtliche Sicherheitsvorkehrungen katastrophale Folgen haben könnte.

Phantom ist 1,80 Meter groß, trägt fast 40 Kilogramm und nutzt KI sowie 360-Grad-Kameras. Laut Reuters halfen die Roboter 2025 bei der Produktion von über 24.000 Autos.

Eric Trump hat in Foundation investiert und ist als Berater tätig, obwohl das Unternehmen und das Weiße Haus jegliche Bevorzugung bestreiten. 2026 suchte Foundation bis zu 500 Millionen Dollar an neuer Finanzierung bei einer Bewertung von rund 3 Milliarden Dollar.

Experten sagen, autonome Waffen könnten die politischen Kosten von Krieg senken und das Fehlerrisiko erhöhen. Pathak stellt sich robotergebauten Städten und eine Gesellschaft nach der Arbeit vor, doch Kritiker fürchten ein Wettrüsten, das Zivilisten gefährdet.

Quellen

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