Seltenes Ereignis: Wanderndes Schwarzes Loch zerreißt Stern
Astronomen haben eines der seltensten Schwarzen-Loch-Ereignisse entdeckt, das je beobachtet wurde: Ein supermassereiches Schwarzes Loch, das am Rand seiner Heimatgalaxie umherwandert und einen Stern zerreißt. Das Ereignis mit der Bezeichnung Swift J023017.0+283603 wurde am 27. Juli 2026 vom Neil Gehrels Swift Observatory der NASA eingefangen.
Die Entdeckung verändert unser Verständnis davon, wie sich supermassereiche Schwarze Löcher außerhalb der Zentren von Galaxien verhalten. Laut Forschern ist dies das beste Beispiel für ein riesiges wanderndes Schwarzes Loch, das bei der Zerstörung eines Sterns ertappt wurde – ein Phänomen, das als Gezeitenzerriss-Ereignis bekannt ist. Das Schwarze Loch hat schätzungsweise eine Masse von Millionen Sonnenmassen und befindet sich in einer etwa 500 Millionen Lichtjahre entfernten Galaxie.
Dieser Fund ist bedeutsam, weil er direkte Beweise dafür liefert, dass supermassereiche Schwarze Löcher weit entfernt von galaktischen Kernen existieren können, vermutlich durch Gravitationswechselwirkungen bei Galaxienverschmelzungen ausgestoßen. Das Ereignis, das einen hellen Ausbruch von Röntgen- und Ultraviolettlicht auslöste, wurde zuerst vom Burst Alert Telescope von Swift bemerkt. Nachfolgebeobachtungen mit anderen Teleskopen bestätigten den Ort und die Art des Ausbruchs.
Die Quelle gibt das Ereignisdatum mit dem 27. Juli 2026 an und nennt das Observatorium als NASA Swift. Das Schwarze Loch wird als „wandernd“ und „mega“ beschrieben, das Ereignis ist ein Gezeitenzerriss eines Sterns. Die Galaxie, die das Schwarze Loch beherbergt, wird nicht genannt, aber die Entfernung wird mit etwa 500 Millionen Lichtjahren angegeben. Die Forschung wurde von Astronomen der UNC-Chapel Hill geleitet, die ihre Ergebnisse in einer Studie veröffentlichten, über die mehrere Medien berichteten.
Hintergrund: Gezeitenzerriss-Ereignisse treten auf, wenn ein Stern einem Schwarzen Loch zu nahe kommt und durch intensive Gravitationskräfte auseinandergerissen wird. Die meisten bekannten supermassereichen Schwarzen Löcher befinden sich in den Zentren von Galaxien, daher ist es ungewöhnlich, eines am Rand zu finden. Frühere Entwicklungen umfassen theoretische Vorhersagen, dass solche wandernden Schwarzen Löcher existieren sollten, aber klare Beobachtungsbelege waren bislang rar.
Als nächste Schritte, so der Bericht, sind weitere Beobachtungen des abklingenden Nachglühens des Ereignisses und die Suche nach ähnlichen Vorkommnissen in anderen Galaxien geplant. Die Entdeckung könnte auch zu Überarbeitungen der Modelle der Schwarzen-Loch-Population und -Dynamik führen und Astronomen helfen, besser abzuschätzen, wie viele solcher wandernden Riesen im Universum umherziehen.
Quellen
- Google News ScienceSekundär
- Google News GlobalSekundär
- Google News ScienceSekundär
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