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Plattenfirmen wollen KI-Songs von Charts verbannen

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Plattenfirmen wollen KI-Songs von Charts verbannen
Photo: Declan Sun · Unsplash
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Am 31. Juli 2026 schlugen große Plattenfirmen, darunter Universal Music Group, Sony Music und Warner Music Group, Regeln vor, die Songs, die mit generativer KI erstellt wurden, von internationalen Musikcharts ausschließen würden, sofern sie nicht strenge Kriterien erfüllen. Der Internationale Verband der Phonographischen Industrie (IFPI) unterstützte den Vorschlag, aber keine Chart-Organisation hat angekündigt, ihn zu übernehmen.

Um charttauglich zu sein, muss eine Aufnahme nur autorisierte und rechtmäßige KI-Dienste verwenden; überwiegend von Menschen gemacht sein; keine Bedenken hinsichtlich Stream- oder Chart-Manipulation aufwerfen; Urheber- und Persönlichkeitsrechte einhalten; die Nutzungsbedingungen des generativen KI-Dienstes respektieren; und auf Streaming-Plattformen klar als KI-unterstützt gekennzeichnet sein. Was als „überwiegend von Menschen gemacht“ gilt oder welche Manipulationsbedenken einen Titel disqualifizieren würden, blieb undefiniert. Sony Music, UMG und Mom+Pop Music reagierten nicht sofort auf Anfragen um Klarstellung.

Der Schritt der Labels geht über eine separate Kennzeichnungsinitiative von RIAA, IFPI, SAG-AFTRA und anderen hinaus, die standardisierte Kennzeichnungen für KI-generierte und KI-unterstützte Musik schaffen soll, ohne die Chart-Platzierung zu beeinflussen. Indem der Vorschlag die Chart-Aufnahme direkt an menschliche Urheberschaft und rechtmäßige KI-Nutzung knüpft, spiegelt er die wachsende Besorgnis der Branche über die Auswirkungen von KI auf kreative Integrität und Marktgerechtigkeit wider. Ob die Regeln greifen, hängt von der Akzeptanz durch Chart-Ersteller und Streaming-Plattformen ab.

Quellen

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