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Major-Labels fordern Verbot von KI-Songs in globalen Charts

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Major-Labels fordern Verbot von KI-Songs in globalen Charts
Photo: Declan Sun · Unsplash
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Große Plattenfirmen, darunter Sony Music, Universal Music Group und Warner Music Group, haben am 29. Juli 2026 Chart-Unternehmen weltweit aufgefordert, KI-generierte Songs aus ihren Rankings zu verbannen.

Sie argumentieren, dass nur Werke, die überwiegend von Menschen geschaffen wurden, zugelassen werden sollten, und dass jede Nutzung künstlicher Intelligenz nachweislich legal sein müsse. Die Koalition, zu der auch kleinere Labels und Independent-Firmen gehören, forderte zudem, dass Songs, die potenziell Streaming-Betrug begehen, ausgeschlossen werden sollten.

Die Kampagne reagiert auf eine Flut von KI-generierten Inhalten. Täglich werden Zehntausende solcher Titel auf Plattformen wie Deezer hochgeladen, und einige synthetische Songs sind in den Billboard-Rankings und den Top-Song-Listen von Spotify weit nach oben geklettert. Im Jahr 2025 entfernte Spotify mehr als 75 Millionen „Spam“-Titel aus seiner Bibliothek.

Der Vorstoß erfolgt, nachdem die Labels Klagen gegen die KI-Musikgeneratoren Suno und Udio eingereicht hatten, in denen sie die unbefugte Nutzung urheberrechtlich geschützter Aufnahmen zum Trainieren von Modellen vorwerfen.

Im Juli 2026 schlugen die Recording Industry Association of America und die International Federation of the Phonographic Industry ein Kennzeichnungssystem vor, um KI-generierte Titel auf Streaming-Diensten zu markieren. Apple hat ähnliche „Transparenz-Tags“ eingeführt, wobei Labels und Distributoren entscheiden, ob sie diese anwenden.

Technologieunternehmen machen es einfacher denn je, Musik mit KI zu erstellen. Googles Lyria Pro 3 kann auf Basis einfacher Eingaben Titel von bis zu drei Minuten Länge produzieren, komplett mit Intro und Refrain.

Quellen

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