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Pfizer übertrifft Q2-Erwartungen, hebt untere Umsatzprognose an

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Pfizer übertrifft Q2-Erwartungen, hebt untere Umsatzprognose an
Photo: Joel Filipe · Unsplash
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Pfizer hat am 4. August 2026 Ergebnisse für das zweite Quartal vorgelegt, die die Analystenerwartungen übertrafen, und die untere Grenze seiner Jahresumsatzprognose angehoben. Das Unternehmen begründete die verbesserte Aussicht mit zusätzlichen 1,5 Milliarden Dollar Umsatz aus Nicht-Covid-Produkten.

Der Konzern erwartet nun einen Jahresumsatz von 60,5 bis 62,5 Milliarden Dollar, nachdem die bisherige untere Grenze bei 59,5 Milliarden Dollar lag. Das entspräche in etwa dem Niveau von 2025 (62,6 Milliarden Dollar) oder leicht darunter. Die Prognose für Covid-Produkte wurde von rund 5 Milliarden auf 4 Milliarden Dollar gesenkt. Die Prognose für den bereinigten Gewinn je Aktie von 2,80 bis 3 Dollar wurde bestätigt.

Im zweiten Quartal stieg der Umsatz um 3 Prozent auf 15,03 Milliarden Dollar, getragen vom Blutverdünner Eliquis und dem Krebsmedikament Padcev.

Die Eliquis-Verkäufe sprangen um 19 Prozent auf 2,43 Milliarden Dollar und übertrafen damit deutlich die Schätzung von StreetAccount (2,08 Milliarden Dollar). Allerdings verbuchte das Unternehmen einen Nettoverlust von 248 Millionen Dollar bzw. 4 Cent je Aktie, nach einem Nettogewinn von 2,91 Milliarden Dollar bzw. 51 Cent je Aktie im zweiten Quartal 2025. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 77 Cent.

Pfizer kündigte die zweite Phase eines mehrjährigen Kostensenkungsprogramms an, das bis 2029 Einsparungen von 1,5 Milliarden Dollar anstrebt, mit Schwerpunkt auf Portfolio-Optimierung, Netzwerkänderungen und operativer Effizienz. Die erste Phase soll bis Ende 2027 ebenfalls 1,5 Milliarden Dollar einsparen. Ein separates Programm wird von 2027 bis 2029 zusätzlich 1 Milliarde Dollar einbringen, zusätzlich zu den bereits erwarteten 5,7 Milliarden Dollar bis Ende 2026.

Um den rückläufigen Covid-Umsätzen und Patentabläufen entgegenzuwirken, investiert Pfizer in seine Pipeline, insbesondere in die 10 Milliarden Dollar schwere Übernahme des Adipositas-Biotechunternehmens Metsera. Investoren warten auf wichtige Datenergebnisse im Jahr 2026, darunter zu einer Kombinationstherapie aus seinem GLP-1-Präparat und einem Amylin-Wirkstoff.

Quellen

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