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Meta-Ray-Ban-Smartglasses: 7 Mio. verkauft trotz Datenschutzbedenken

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Meta-Ray-Ban-Smartglasses: 7 Mio. verkauft trotz Datenschutzbedenken
Photo: Anne Nygård · Unsplash
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Metas Ray-Ban-Smartglasses wurden im Jahr 2025 mehr als 7 Millionen Mal verkauft, wie ein Bericht vom 6. August 2026 zeigt. Die Geräte entfachen eine Debatte über Nutzen und Risiken: Nutzer loben die hands-free Fotografie und die Unterstützung für Menschen mit Behinderungen, Kritiker warnen vor heimlichen Aufnahmen und Datenmissbrauch.

Servaas, ein Technik-Enthusiast aus Den Haag, trägt die Brille täglich, um Spaziergänge und Radtouren festzuhalten. „Es ist ein immersives Erlebnis“, sagt er. Bei einer Regierungsveranstaltung wurde er einmal von Sicherheitskräften wegen möglicher Aufnahmen gestoppt, doch er winkte ab: „Ich spioniere doch nicht.“ Auch Berichte, dass Meta-Mitarbeiter in Kenia privates Filmmaterial gesichtet hätten, beunruhigen ihn nicht, da er nur im Freien aufnimmt.

Für die 59-jährige Nikki aus Devon, die seit Geburt blind ist, sind die Gläser ein „echter Gamechanger“. Sie bekam sie Weihnachten 2024 geschenkt und nutzt die KI, um sich ihre Umgebung beschreiben zu lassen. Auf einem Spaziergang zum Dorfladen sagte ihr die Brille, dass ein Transporter vor ihr Gerüst entlud. Sie fürchtet, dass öffentliche Kritik die Technologie für diejenigen einschränken könnte, die sie brauchen, und vergleicht die Brille mit Dashcams und Türklingelkameras.

Die 84-jährige Karen Walter aus San Diego kaufte die Brille wegen der Live-Untertitel, die ihr bei schwerem Hörverlust helfen sollen. In einer ruhigen Laden-Demonstration funktionierten sie gut, versagten aber in Gruppensituationen mit Hintergrundgeräuschen, berichtet sie.

Kiki aus den West Midlands meidet Menschen, die die Brille tragen, und ist unwohl wegen der dezenten Kamera. „Wenn man mit dem Handy ein Foto macht, ist das wenigstens offensichtlich“, sagt sie. Sie glaubt, dass die Regulierung mit der Technologie nicht Schritt gehalten hat.

Der 44-jährige Pete aus Northampton misstraut dem Verbleib der Daten von KI-Wearables, sieht aber potenzielle Vorteile für Menschen mit Behinderungen. Es brauche stärkere Schutzmaßnahmen, bevor die Geräte alltäglich werden, sagt er.

Quellen

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