LightSpy-Spyware trifft Opfer in 13 Ländern, auch in den USA
Die mit China in Verbindung gebrachte Spyware LightSpy hat sich auf Opfer in 13 Ländern, einschließlich der USA, ausgeweitet und kann nun auch Router infizieren, wie das Sicherheitsunternehmen Arctic Wolf am 6. August 2026 berichtete.
Erstmals 2018 entdeckt und lange mit staatlich unterstützten Hackern aus China in Verbindung gebracht, hat sich die Spyware zu einer kommerziellen Plattform entwickelt, die von einem einzelnen Akteur betrieben wird, so die Forscher.
Die Plattform bietet individuelle Markenanpassung, Abrechnung und Demonstrationen, um sie Regierungen, Unternehmen und Militärs anzubieten.
Einmal in einem Router, kann der Angreifer jedes Gerät im selben Netzwerk sehen und erreichen. Einige kompromittierte Router sind mit NATO-Mitgliedsländern verbunden, fügte Arctic Wolf hinzu.
LightSpy ist eine modulare Malware, die Smartphones, Apple-Geräte, Linux-Server und Windows-PCs befallen kann. Sie stiehlt präzise Standortdaten, Chat-Nachrichten, Bildschirmaufnahmen und gespeicherte Passwörter und kann Daten auf kompromittierten Geräten aus der Ferne löschen oder zerstören.
Die Spionagekampagne läuft auf mindestens 117 Servern in mehreren Ländern, so das Unternehmen.
Die Ermittler brachten die jüngste Aktivität mit einem chinesischen Auftragnehmer in Verbindung, nachdem ein Betreiber über das Admin-Panel der Spyware Kentucky Fried Chicken bestellte und dabei seinen echten Namen und seine Büroadresse angab.
Die Kommerzialisierung von LightSpy unterstreicht, wie sich Spyware von Regierungen in den privaten Sektor verlagert, so der Bericht.
Quellen
- TechCrunchSekundär
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