Cybersicherheit

Cyberangriffe auf Wasserwerke in sieben US-Bundesstaaten

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Cyberangriffe auf Wasserwerke in sieben US-Bundesstaaten
Photo: Markus Spiske · Unsplash
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Das FBI warnte in einer Mitteilung vom 1. August 2026, dass Cyberangriffe auf US-Wasserversorger inzwischen mindestens sieben Bundesstaaten betreffen. Die Behörde nannte weder die weiteren betroffenen Staaten noch das Ausmaß der Störungen.

Die Angriffe begannen in Minnesota, wo Ende Juli mehr als 30 Versorgungsunternehmen gehackt wurden. Sie legten speicherprogrammierbare Steuerungen lahm – die Geräte, die Software mit physischer Ausrüstung verbinden – und lösten in einigen Gebieten Abkochanweisungen aus, was auf eine mögliche Wasserverunreinigung hindeutet, teilte die Cybersicherheitsbehörde CISA mit.

Mit dem Iran verbundene Hacker bleiben die Hauptverdächtigen. Eine CISA-Warnung vom April 2026 wies erstmals auf diese Verbindung hin, und ein durchgesickertes Memo, das WIRED erhielt, bestätigte später die Rolle der Gruppe bei den Vorfällen in Minnesota.

Am 31. Juli 2026 machte Präsident Donald Trump die Verwaltung von Gouverneur Tim Walz in Minnesota für die Angriffe verantwortlich – eine Reaktion, die an seine Abwertung der russischen Wahlbeeinflussung im Jahr 2016 erinnert.

FBI und CISA forderten die Versorgungsunternehmen auf, speicherprogrammierbare Steuerungen sofort zu sichern, indem sie sie vom Internet trennen, starke Passwörter durchsetzen und Whitelists einrichten. Das FBI warnte, die Kampagne könnte sich weiter ausbreiten, während CISA die Lage weiter beobachtet. Die Behörde und die Umweltschutzbehörde EPA arbeiten mit den betroffenen Versorgern an der Reaktion.

Quellen

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