Cybersicherheit

CareCloud-Panne: 345.000 Patienten betroffen

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CareCloud-Panne: 345.000 Patienten betroffen
Photo: Juanjo Jaramillo · Unsplash
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Das in New Jersey ansässige Gesundheitstechnologieunternehmen CareCloud, das Patientendaten für über 45.000 Anbieter speichert, hat damit begonnen, mindestens 345.000 Personen zu benachrichtigen, dass ihre medizinischen Daten und Sozialversicherungsnummern bei einem Cyberangriff im März 2026 gestohlen wurden. Hacker verschafften sich sechs Tage lang, vom 10. bis 16. März 2026, Zugriff auf einen seiner elektronischen Gesundheitsdatenspeicher bei Amazon Web Services und stahlen Namen, Adressen, staatliche Ausweise, Bankkontodaten, Kreditkartennummern und detaillierte Gesundheitsinformationen.

CareCloud meldete den Vorfall den Aufsichtsbehörden am 27. März 2026, machte jedoch erst mit einer Einreichung beim Generalstaatsanwalt von Kalifornien am 28. Juli 2026 genauere Angaben zum Ausmaß.

Ein Hacker habe angeblich Daten aus Datenbanken abgezogen, heißt es in der Einreichung, doch CareCloud erklärte nicht, wie es von dem Vorwurf erfuhr.

Staatliche Meldungen bei den Generalstaatsanwälten von New Hampshire, Massachusetts, Texas, Maine und Kalifornien deuten darauf hin, dass die Gesamtzahl der betroffenen Personen steigen dürfte, sobald weitere Benachrichtigungen eingereicht werden. CareCloud-CEO Stephen Snyder reagierte nicht auf eine Bitte um Stellungnahme.

Der Vorfall reiht sich in eine Welle von Sicherheitsverletzungen im Gesundheitswesen im Jahr 2026 ein. Bei TriZetto wurden Daten von 3,4 Millionen Menschen kompromittiert; ein monatelanger Einbruch bei NYC Health + Hospitals legte Gesundheitsdaten von 1,8 Millionen Patienten und Fingerabdruckscans Tausender Mitarbeiter offen; und der britische Anbieter Craneware bestätigte, dass Hacker eine „erhebliche Menge“ an Kundendaten von seinen Servern gestohlen haben.

Quellen

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