Wirtschaft

Chinas Jingye Steel fordert von Großbritannien Entschädigung für Verstaatlichung von British Steel

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Ein chinesisches Stahlunternehmen fordert von der britischen Regierung Entschädigung für die Verstaatlichung von British Steel. Die Jingye Group, die in den britischen Stahlhersteller investiert hatte, erklärt, sie habe aufgrund der Entscheidung der Regierung, das Unternehmen in staatliches Eigentum zu übernehmen, finanzielle Verluste erlitten. Der Streit beeinträchtigt Jingyes Investition und die breiteren britisch-chinesischen Geschäftsbeziehungen, da er Bedenken hinsichtlich der Behandlung ausländischer Investoren aufwirft. Die Verstaatlichung erfolgte im April 2023, als die britische Regierung eingriff, um British Steel, das letzte große Stahlwerk des Landes, zu schützen, und dabei auf nationale Sicherheits- und Lieferkettenbedenken verwies. Jingye hatte British Steel zuvor im Jahr 2020 für etwa 50 Millionen Pfund übernommen, aber der Schritt der Regierung löschte effektiv seinen Anteil aus. Das chinesische Unternehmen strebt nun eine faire Lösung an, wobei Berichte darauf hindeuten, dass es formell eine Entschädigung von der britischen Regierung beantragt hat. Die nächsten Schritte könnten rechtliche Schritte oder diplomatische Verhandlungen umfassen, da der Fall die Spannungen zwischen staatlicher Intervention und ausländischen Investitionsschutzmaßnahmen verdeutlicht.

Quellen

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