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Apple verklagt, nachdem angeblicher App-Store-Krypto-Betrug Nutzer 1,8 Millionen Dollar kostete

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Apple verklagt, nachdem angeblicher App-Store-Krypto-Betrug Nutzer 1,8 Millionen Dollar kostete
Photo: Markus Spiske · Unsplash
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Apple wird von drei Nutzern verklagt, die behaupten, insgesamt 1,8 Millionen Dollar verloren zu haben, nachdem sie eine gefälschte Kryptowährungs-Wallet-App aus dem App Store heruntergeladen hatten. Die Klage, die bei einem Bundesgericht in Kalifornien eingereicht wurde, behauptet, dass Apples App-Überprüfungsprozess den Betrug nicht verhindert habe, was dem Marketing des Unternehmens widerspreche, dass der App Store ein sicherer und vertrauenswürdiger Marktplatz sei.

Die Kläger sagen, sie hätten im Februar 2023 eine nachgemachte Version der legitimen Wallet-App „Coinbase“ aus dem App Store heruntergeladen. Die gefälschte App, die wie eine echte Coinbase-Wallet aussah, täuschte Nutzer, indem sie ihre privaten Schlüssel eingaben, sodass Betrüger ihre Kryptobestände abziehen konnten. Die drei Opfer verloren insgesamt 1,8 Millionen Dollar, so die Beschwerde.

Die Klage ist von Bedeutung, weil sie Apples langjährige Behauptung in Frage stellt, dass sein strenger App-Überprüfungsprozess Nutzer vor schädlicher Software schütze. Apple hat den App Store wiederholt als sichere Plattform angepriesen, und das Unternehmen erhebt eine Provision von 30 % auf viele In-App-Käufe, was teilweise mit den Kosten für die Sicherheit gerechtfertigt wird. Sollte das Gericht Apple für haftbar erklären, könnte dies das Unternehmen zwingen, seine Überprüfungsverfahren zu verschärfen oder sich einem größeren rechtlichen Risiko für Betrügereien Dritter auszusetzen.

Der Quelltext gibt keine genauen Daten der Klageeinreichung oder die Namen der Kläger an. Es wird darauf hingewiesen, dass die gefälschte App mehrere Tage im App Store verfügbar war, bevor sie entfernt wurde. Apple hat sich öffentlich nicht zu der Klage geäußert.

Hintergrund: Dies ist nicht das erste Mal, dass Apple wegen der Sicherheit des App Store kritisiert wird. Im Jahr 2022 wurde ein ähnlicher Betrug mit gefälschten Krypto-Apps gemeldet, und Apple hat bereits früher Klagen wegen betrügerischer Apps beigelegt. Das Unternehmen steht zudem in der EU und den USA unter regulatorischer Beobachtung wegen seiner App-Store-Richtlinien.

Nächste Schritte: Das Gericht wird wahrscheinlich über Apples Antrag auf Abweisung des Falles verhandeln. Sollte die Klage fortgesetzt werden, könnte dies zu einer Offenlegung führen, die zeigt, wie die gefälschte App Apples Überprüfung bestanden hat. Das Ergebnis könnte künftige Sicherheitsmaßnahmen des App Store und Apples Haftung für Inhalte Dritter beeinflussen.

Quellen

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