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Spider-Man: Brand New Day knackt Milliardenmarke – vierter Film 2026

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Spider-Man: Brand New Day knackt Milliardenmarke – vierter Film 2026
Photo: Toni Cuenca · Unsplash
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Hollywood hat 2026 seinen vierten Milliardenfilm geliefert: „Spider-Man: Brand New Day“ von Sony und Marvel hat am 5. August 2026 weltweit die Marke von einer Milliarde US-Dollar überschritten. Damit gesellt sich der Film zu „The Super Mario Galaxy Movie“ von Universal, „Michael“ von Lionsgate und „Toy Story 5“ von Disney und Pixar, die diese Marke in diesem Jahr ebenfalls erreicht haben. Auch Universals „The Odyssey“ ist mit 912 Millionen US-Dollar weltweiten Einnahmen bis Sonntag auf dem besten Weg, die Milliarde zu knacken – der Film läuft noch bis mindestens Mitte September in den Kinos.

Der Anstieg erfolgreicher Filme betrifft mehrere Studios und eine breite Palette von Genres. Anders als 2019, als Disney mit sieben der neun Milliarden-Titel dominierte, verteilen sich die Hits 2026 auf Sony, Universal, Lionsgate und Disney – und umfassen nicht nur Fortsetzungen und Franchise-Einträge, sondern auch ein Musik-Biopic und die Adaption eines antiken Epos. Box-Office-Analysten erwarten, dass auch „Dune: Part Three“ von Warner Bros. und „Avengers: Doomsday“ von Disney und Marvel später in diesem Jahr die Milliardenmarke erreichen werden – das wären mindestens sechs, so viele wie seit der Pandemie, die die Kinos vor sechs Jahren schloss, nicht mehr in einem einzigen Jahr.

Diese Entwicklung ist bedeutsam, weil sie eine robuste Erholung der Kinobranche signalisiert, die noch immer hinter den Vor-Pandemie-Niveaus zurückliegt. Das jährliche Inlands-Box-Office steuert auf die erste 10-Milliarden-Marke seit sieben Jahren zu; bis Montag lag die Jahresbilanz bei 6,2 Milliarden US-Dollar, 11 Prozent unter dem Wert von 2019. Shawn Robbins, Direktor für Analytik bei Fandango und Gründer von Box Office Theory, betonte, dass der Milliarden-Club schon immer ein besonderer Meilenstein war und die Zahl der Filme, die diese Schwelle überschreiten, auf ein Rekordjahr hindeuten kann. Der breite Erfolg legt nahe, dass Hollywood mehr Risiken bei Genre-Filmen eingehen und den Kuchen unter mehr Akteuren verteilen kann.

Höhere Ticketpreise tragen zu diesen Einnahmen bei. Laut EntTelligence kostet ein durchschnittliches Premium-Großformat-Ticket (PLF) national etwa 18,22 US-Dollar – 8 Prozent mehr als 2023 – und kann in Städten wie New York oder Los Angeles über 25 US-Dollar liegen. 2025 wurden mehr als 16 Prozent der inländischen Tickets für PLFs wie Imax, Dolby Cinemas, ScreenX und 4DX verkauft, gegenüber 15 Prozent im Jahr 2024 und 13,8 Prozent im Jahr 2023. Auch die Preise für Standardtickets sind gestiegen: Ein durchschnittliches Kinoticket kostet jetzt rund 13,50 US-Dollar, verglichen mit etwas über 9 US-Dollar im Jahr 2019, so Daten von Cinema United und EntTelligence.

Jüngere Zuschauer treiben das Comeback voran. Mike Polydoros, CEO der Kinovermarktungsfirma PaperAirplane Media, sagte, dass die Generation Z 49 Prozent des Eröffnungspublikums von „Spider-Man: Brand New Day“ und 30 Prozent des Eröffnungspublikums von „The Odyssey“ ausmachte. Die Generation Z – etwa 14 bis 29 Jahre alt – stellte 2025 laut Rentrak fast 40 Prozent aller nordamerikanischen Kinobesucher und besucht mehr Filme pro Jahr als einige ältere Bevölkerungsgruppen. International kommen mehr als 50 Prozent der Einnahmen der vier Milliardenfilme aus dem Ausland (außerhalb der USA und Kanadas), was den globalen Appetit unterstreicht. Paul Dergarabedian, Leiter für Markttrends bei Rentrak, wies darauf hin, dass noch nie ein Film allein im Inland über eine Milliarde US-Dollar eingespielt hat; „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ kam mit 936,7 Millionen US-Dollar am nächsten.

Quellen

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