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Resident Evil startet mit 60 Millionen Dollar - Serienrekord

Veröffentlicht am 2 min readVon NewUJ Editorial Desk

Aktualisiert am neue Informationen ergänzt

Resident Evil startet mit 60 Millionen Dollar - Serienrekord
Foto: Columbia Pictures / Sony Pictures
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Zach Creggers "Resident Evil"-Reboot hat am Wochenende vom 18. bis 20. September in den USA und Kanada 60 Millionen Dollar in 3.684 Kinos eingespielt. Die Zahl stammt aus Studioschätzungen, über die die Nachrichtenagentur AP am 20. September berichtete; Deadline nannte denselben Wert. Mit 48,3 Millionen Dollar aus dem Ausland kommt der weltweite Start laut AP auf 108,3 Millionen Dollar.

Das ist das stärkste Startwochenende, das die 2002 begonnene Realfilm-Reihe in Nordamerika je hatte; sie umfasst inzwischen acht Filme. Der bisherige Bestwert lag laut der Serienübersicht von Screen Rant bei "Resident Evil: Afterlife" von 2010 mit 26,6 Millionen Dollar — der neue Film hat ihn mehr als verdoppelt. Der Vergleich bezieht sich ausschließlich auf Ticketverkäufe in den USA und Kanada und ist nicht inflationsbereinigt. Afterlife hält mit 60,1 Millionen Dollar zugleich das höchste Gesamtergebnis der Reihe in Nordamerika; laut AP kam das Reboot diesem Lebenszeitwert in drei Tagen bis auf rund 100.000 Dollar nahe.

Für Cregger ist es zugleich der beste Start seiner Laufbahn. Seine beiden vorherigen Horrorfilme waren jeder für sich Ausreißer: "Barbarian" spielte mit einem Budget unter 5 Millionen Dollar mehr als 46 Millionen ein, "Weapons" bei 38 Millionen Dollar Budget 270 Millionen, berichtete AP. Screen Rant beziffert das Drei-Tage-Ergebnis von "Weapons" auf 43,5 Millionen Dollar — diese Marke ist nun übertroffen. Deadline zufolge wählte Sony den Termin Mitte September unter anderem, um dem Auftaktwochenende der NFL auszuweichen und Zugang zu Imax- und Premiumsälen zu bekommen; das Blatt führt das Ergebnis als siebtbesten September-Start der Geschichte, vor "The Nun" mit 53,8 Millionen Dollar.

Auch die Resonanz fiel deutlich aus. Die Produktionskosten werden ohne Marketing mit 75 Millionen Dollar angegeben; das Publikum vergab die CinemaScore-Note B+ und bestand nach PostTrak-Ausgangsbefragungen zu 66 Prozent aus Männern und zu 75 Prozent aus unter 35-Jährigen, so AP. Bei den Kritikerwerten weichen beide Häuser leicht voneinander ab: AP nannte am Sonntag 95 Prozent auf Rotten Tomatoes, Deadline 96 Prozent "certified fresh" und damit den besten Wert in Creggers Karriere. Screen Rant verweist darauf, dass der zweitbeste Realfilm der Reihe bei 39 Prozent liegt. Gamer machten laut Deadline 36 Prozent des Startpublikums aus, gegenüber 14 Prozent bei "The Final Chapter" von 2016. Horrorfilme haben 2026 nach Rentrak-Daten mehr als 1,1 Milliarden Dollar in Nordamerika eingespielt.

Die endgültigen Wochenendzahlen wurden für Montag, den 21. September, erwartet; Schätzungen können sich noch verschieben. Die eigentliche Frage ist das zweite Wochenende: Horrorstarts sind meist kopflastig und brechen stark ein — Creggers frühere Filme waren die Ausnahme. Eine Fortsetzung hat Sony nicht angekündigt. Hinter "Resident Evil" fiel "Practical Magic 2" um rund 59 Prozent auf 12,2 Millionen Dollar, "Spider-Man: Brand New Day" kam im achten Wochenende auf 6,5 Millionen Dollar.

Quellen

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