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Paramounts 80-Milliarden-Pfund-Übernahme von Warner Bros erhält EU-Bedingungsgenehmigung

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Paramounts 80-Milliarden-Pfund-Übernahme von Warner Bros erhält EU-Bedingungsgenehmigung
Photo: Vitalii Khodzinskyi · Unsplash
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Die Europäische Kommission hat die bedingte Genehmigung für die 80-Milliarden-Pfund-Übernahme von Warner Brothers durch Paramount Skydance erteilt und damit den blockbuster Medienzusammenschluss näher an den Abschluss gebracht. Der Deal, der zwei der größten Hollywood-Studios zusammenführen würde, erhielt grünes Licht, nachdem Paramount zugestimmt hatte, Kartellbedenken durch den Ausstieg aus einem Filmvertriebs-Joint-Venture mit Universal Pictures auszuräumen.

Die Genehmigung betrifft die globale Film- und Fernsehindustrie, da das fusionierte Unternehmen große Franchises und Vertriebsnetze kontrollieren würde. Die Europäische Kommission, die EU-Wettbewerbsbehörde, hatte Bedenken geäußert, dass die Übernahme den Wettbewerb in der Filmproduktion und im Vertrieb verringern könnte. Paramounts Zusage, seine Partnerschaft mit Universal innerhalb von 13 Monaten nach Abschluss des Deals aufzulösen, wurde als ausreichend erachtet, um diese Probleme zu lösen.

Die Fusion ist von Bedeutung, da sie die Unterhaltungslandschaft neu gestalten und erhebliche Marktmacht in den Händen eines einzigen Unternehmens konzentrieren würde. Paramount Skydance und Warner Brothers besitzen gemeinsam ikonische Eigenschaften wie Star Trek, Mission: Impossible, DC Comics und Harry Potter. Der Deal im Wert von 80 Milliarden Pfund ist einer der größten in der Mediengeschichte und wurde von Regulierungsbehörden weltweit geprüft.

Paramount hat ab dem Abschlussdatum des Deals 13 Monate Zeit, um sich aus seinem Joint Venture mit Universal zurückzuziehen, eine von der Europäischen Kommission festgelegte Bedingung. Die EU-Zustimmung ist ein wichtiger Meilenstein, aber die Fusion benötigt noch die Genehmigung anderer Regulierungsbehörden, einschließlich des US-Justizministeriums. Die Unternehmen haben noch kein konkretes Abschlussdatum bekannt gegeben, aber die Entscheidung der EU beseitigt ein großes Hindernis.

Hintergrund: Die geplante Übernahme wurde erstmals 2023 angekündigt und löste Debatten über Medienkonzentration aus. Paramount Skydance und Warner Brothers hatten argumentiert, dass die Fusion es ihnen ermöglichen würde, effektiver mit Streaming-Giganten wie Netflix und Disney zu konkurrieren. Die bedingte Genehmigung der EU deutet darauf hin, dass die Regulierungsbehörden bereit sind, den Deal zuzulassen, wenn Wettbewerbsbedenken angemessen ausgeräumt werden.

Nächste Schritte: Paramount muss nun die Genehmigung der verbleibenden Regulierungsbehörden einholen und die Transaktion abschließen. Die 13-monatige Frist für den Ausstieg aus dem Universal-Venture beginnt mit dem Abschluss des Deals. Branchenanalysten erwarten, dass die Fusion innerhalb des nächsten Jahres abgeschlossen wird, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen.

Quellen

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