Origin-Energy-Hack legt persönliche und Bankdaten von Kunden offen
Der australische Energiehändler Origin Energy hat bestätigt, dass Hacker bei einem kürzlichen Cyberangriff auf die persönlichen und Bankdaten einer nicht genannten Anzahl von Kunden zugegriffen haben. Das Unternehmen gab an, dass der Vorfall Namen, Adressen, Geburtsdaten, Telefonnummern und einige Bankkontonummern umfasste, machte jedoch keine Angaben dazu, wie viele Konten kompromittiert wurden.
Der Hack betrifft die 4,8 Millionen Kundenkonten von Origin Energy in Australien, darunter Haushalte und Unternehmen, die die Strom-, Erdgas-, LPG- und Internetdienste des Unternehmens nutzen. Das Unternehmen erklärte, dass es die betroffenen Kunden direkt kontaktiert und den Vorfall dem Australian Cyber Security Centre und dem Office of the Australian Information Commissioner gemeldet hat.
Der Vorfall ist bedeutsam, da gestohlene persönliche und finanzielle Daten für Identitätsdiebstahl, Betrug oder gezielte Phishing-Angriffe genutzt werden können. Origin Energy warnte Kunden, wachsam gegenüber verdächtigen E-Mails, Anrufen oder Nachrichten zu sein, die versuchen könnten, die gestohlenen Informationen auszunutzen.
Origin Energy gab weder das genaue Datum des Hacks noch bekannt, wie die Angreifer Zugang erlangten, sagte jedoch, dass der Vorfall an einem nicht näher bezeichneten Datum entdeckt wurde und dass das Unternehmen sofort Maßnahmen ergriff, um seine Systeme zu sichern. Das Unternehmen wies auch darauf hin, dass es externe Cybersicherheitsexperten mit der Untersuchung des Vorfalls beauftragt hat.
Dies ist nicht der erste größere Datenvorfall im australischen Energiesektor. Im Jahr 2022 erlitt der Stromanbieter EnergyAustralia einen ähnlichen Angriff, bei dem Kundendaten offengelegt wurden. Die australische Regierung hat seitdem strengere Meldepflichten für Datenverstöße eingeführt, die Unternehmen dazu verpflichten, Vorfälle umgehend zu melden.
Origin Energy erklärte, dass es daran arbeitet, seine Sicherheitsmaßnahmen zu verstärken, um zukünftige Vorfälle zu verhindern, und riet Kunden, ihre Konten auf ungewöhnliche Aktivitäten zu überwachen. Das Unternehmen empfahl Kunden außerdem, ihre Passwörter zu ändern und, wo verfügbar, die Multi-Faktor-Authentifizierung zu aktivieren.
Quellen
- The Guardian WorldSekundär
- The Guardian TechnologySekundär
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