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Öl fällt um über 6%, da Spannungen zwischen USA und Iran nachlassen

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Öl fällt um über 6%, da Spannungen zwischen USA und Iran nachlassen
Photo: Yashowardhan Singh · Unsplash
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Die Ölpreise sind am Mittwoch um mehr als 6% eingebrochen und haben damit die starken Gewinne zunichtegemacht, die zu Beginn der Woche durch die eskalierenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran ausgelöst worden waren. Der Rückgang erfolgte, nachdem beide Seiten eine Deeskalation des Konflikts signalisiert hatten, was die Befürchtungen einer größeren Unterbrechung der Rohöllieferungen aus dem Nahen Osten dämpfte.

Der Rückgang traf sowohl die globale Benchmark Brent-Rohöl als auch die US-amerikanischen West Texas Intermediate (WTI)-Futures, die am Montag nach einem US-Luftangriff, bei dem der iranische General Qassem Soleimani getötet wurde, auf Vier-Monats-Hochs gestiegen waren. Der Iran reagierte mit Raketenangriffen auf irakische Stützpunkte, in denen US-Truppen stationiert sind, aber es wurden keine Opfer gemeldet, und Präsident Donald Trump signalisierte seine Bereitschaft, von weiteren militärischen Aktionen Abstand zu nehmen.

Die Anleger interpretierten die verhaltene Reaktion als Zeichen dafür, dass keine Seite einen umfassenden Krieg anstrebt, was das Risiko eines Lieferausfalls aus der Region, die etwa ein Fünftel des weltweiten Öls fördert, verringert. Der Preisrückgang verdeutlicht, wie schnell geopolitische Risikoprämien verpuffen können, wenn der Konflikt eingedämmt erscheint.

Am Mittwoch fiel Brent-Rohöl um 3,35 USD oder 4,9% auf 65,54 USD pro Barrel um 11:40 Uhr ET, nachdem es zuvor um bis zu 6,3% gefallen war. WTI-Rohöl gab um 3,09 USD oder 5,1% auf 59,63 USD pro Barrel nach und verlor auf seinem Tagestief über 6%. Die Bewegungen machten den Großteil der Gewinne aus den beiden vorangegangenen Sitzungen zunichte.

Analysten merkten an, dass der Markt ein Worst-Case-Szenario eingepreist hatte, das nicht eingetreten ist. Das Ausbleiben von Versorgungsunterbrechungen und die Möglichkeit erneuter diplomatischer Gespräche zwischen den USA und dem Iran könnten die Preise kurzfristig unter Druck halten. Die Lage bleibt jedoch angespannt, und jede neue Eskalation könnte die Verluste schnell wieder umkehren.

Quellen

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