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Sony verklagt Udio wegen 30.000 Songs in Urheberrechtsfall

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Sony verklagt Udio wegen 30.000 Songs in Urheberrechtsfall
Photo: Declan Sun · Unsplash
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Sony Music Entertainment hat eine neue Klage gegen Udio, einen KI-Musikgenerator, eingereicht und behauptet, dass die Plattform das Urheberrecht an über 30.000 Songs verletzt habe. Die am Montag bei einem New Yorker Gericht eingereichte Klage besagt, dass die aufgeführten Titel nur einen kleinen Teil der Werke darstellen, die Udio unrechtmäßig genutzt habe. Zu den betroffenen Songs gehören ikonische Aufnahmen wie Elvis Presleys „Hound Dog“, Beyoncés „Say My Name“ und Harry Styles‘ „As It Was“.

Diese Klage richtet sich gegen Udio, ein Unternehmen, das Musik mit künstlicher Intelligenz erstellt, und folgt einer breiteren rechtlichen Kampagne großer Plattenfirmen. Im Jahr 2024 reichten Sony zusammen mit Universal Music Group und Warner Records eine separate Klage gegen sowohl Udio als auch einen anderen KI-Musikgenerator namens Suno ein. Der aktuelle Fall entstand, nachdem Sony im Rahmen der Beweisaufnahme in jenem früheren Verfahren Zugang zu Udios Trainingsdaten erhalten hatte.

Die Bedeutung dieses Falles liegt in seinem Potenzial, rechtliche Grenzen dafür zu setzen, wie KI-Unternehmen urheberrechtlich geschützte Musik zum Trainieren ihrer Modelle nutzen können. Die Musikindustrie ist zunehmend besorgt über KI-Systeme, die Songs auf der Grundlage riesiger Kataloge bestehender Aufnahmen ohne Erlaubnis oder Vergütung generieren. Sonys Klage argumentiert, dass Udios Nutzung dieser 30.000 Songs eine direkte Urheberrechtsverletzung darstellt, und das Unternehmen fordert Schadensersatz sowie eine einstweilige Verfügung, um die weitere unbefugte Nutzung zu unterbinden.

Laut der Gerichtsakte ist die Liste der 30.000 Songs nicht abschließend, und Sony deutet an, dass möglicherweise viele weitere Werke verletzt wurden. Der Fall ist Teil einer wachsenden Welle von Klagen gegen KI-Unternehmen durch Inhalteerstellern, darunter Autoren, bildende Künstler und Nachrichtenverlage. Während sich das rechtliche Verfahren entfaltet, könnte das Ergebnis beeinflussen, wie KI-Musikgeneratoren arbeiten und ob sie das für das Training verwendete Material lizenzieren müssen.

Die nächsten Schritte werden beinhalten, dass Udio auf die Vorwürfe vor Gericht reagiert. Sollte Sony obsiegen, könnte dies zu erheblichen finanziellen Strafen für Udio führen und möglicherweise die Geschäftsmodelle von KI-Musikplattformen neu gestalten. Der Fall unterstreicht auch die anhaltende Spannung zwischen technologischer Innovation und Urheberrechtsschutz in der Kreativbranche.

Quellen

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