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S&P 500 auf Rekordhoch dank Hoffnung auf Hormuz-Deal

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S&P 500 auf Rekordhoch dank Hoffnung auf Hormuz-Deal
Photo: Dimitris Chapsoulas · Unsplash
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Der S&P 500 ist am 4. August 2026 um 1,8 Prozent auf ein Rekordhoch von über 7.700 Punkten gestiegen und hat damit seinen bisherigen Rekord vom 2. Juni (7.620,90) übertroffen. Grund für den Anstieg sind diplomatische Fortschritte in der Straße von Hormus sowie robuste Unternehmensgewinne. Der Index hat seit Jahresbeginn 12,80 Prozent zugelegt und liegt damit über dem historischen Jahresdurchschnitt von etwa 10,5 Prozent.

Auch der Dow Jones Industrial Average erreichte ein Rekordhoch und stieg um 1,7 Prozent auf 54.085,88 Punkte – der zweite Allzeithöchststand in Folge. Die Aktien von Palantir Technologies schossen um 29,5 Prozent in die Höhe, nachdem das Datenanalyseunternehmen im zweiten Quartal einen Umsatz von 1,94 Milliarden Dollar erzielte und damit die Erwartungen deutlich übertraf.

Der internationale Ölpreis Brent fiel über Nacht um etwa 5 Prozent auf 79,11 Dollar pro Barrel (Stand: 01:00 Uhr GMT am 5. August) und liegt damit 13 Prozent unter dem Niveau von vor einer Woche. Anleger rechnen offenbar mit einer möglichen Wiedereröffnung der Straße von Hormus, die vor dem Krieg etwa ein Fünftel der weltweiten Öllieferungen passierte.

Diplomatische Signale aus Washington und Teheran befeuerten die Zuversicht. US-Außenminister Marco Rubio sagte am 4. August, er hoffe, dass eine Einigung „sehr bald“ erzielt werde. Finanzminister Scott Bessent erklärte gegenüber CNBC, ein Abkommen könnte bereits am 4. oder 5. August unterzeichnet werden. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baghaei, bezeichnete die Gespräche über sichere Schifffahrtsrouten als „positiv“.

Der Schiffsverkehr durch die Meerenge ist seit Beginn des US-israelischen Krieges gegen den Iran Ende Februar nahezu zum Erliegen gekommen. Am 2. August passierten nur neun Schiffe die Wasserstraße, wie MarineTraffic meldet – vor dem Konflikt waren es täglich etwa 130.

Das US-Militär erklärte am 4. August, die Straße sei „frei und offen“ und US-Streitkräfte hätten trotz iranischer Aggression mehr als 1.000 Schiffen die Durchfahrt ermöglicht.

Die asiatischen Märkte folgten am Morgen des 5. August dem Aufwärtstrend: Japans Nikkei 225 legte um 3 Prozent zu, Südkoreas Kospi stieg um 4,6 Prozent (Stand: 01:00 Uhr GMT).

Quellen

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