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GM verlängert China-Joint-Venture mit SAIC um 20 Jahre bis 2047

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GM verlängert China-Joint-Venture mit SAIC um 20 Jahre bis 2047
Photo: Anders Jildén · Unsplash
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General Motors und SAIC Motor haben ihr chinesisches Joint Venture um 20 Jahre bis 2047 verlängert, wie der US-Autobauer am 5. August 2026 bekannt gab. Die ursprüngliche Vereinbarung von 1997 wäre nach 30 Jahren 2027 ausgelaufen.

Das 50-50-Partnerschaftsunternehmen konzentriert sich künftig auf den Inlandsverkauf von Buick- und Cadillac-Modellen in China sowie auf den Export von in China gebauten Chevrolet-Fahrzeugen in Märkte außerhalb der USA. John Roth, GM-Präsident für China, sieht Chancen im Nahen Osten, in Afrika, Südamerika, Mexiko und im asiatisch-pazifischen Raum.

Die Verlängerung erfolgt, während China dank staatlicher Unterstützung und rascher Innovation zum weltgrößten Fahrzeugexporteur aufgestiegen ist. Ein abkühlender Inlandsmarkt belastet jedoch die etablierten Joint Ventures. GM machte keine Angaben zu den finanziellen Details der Verlängerung, die inmitten verschärfter US-chinesischer Handelskonflikte zustande kam.

GMs Beteiligungsergebnis aus China fiel von rund zwei Milliarden Dollar jährlich im Jahr 2018 auf Verluste in den Jahren 2024 und 2025. Für das erste Halbjahr 2026 meldete das Unternehmen ein Beteiligungsergebnis von 248 Millionen Dollar, nachdem es 2025 Restrukturierungskosten von 1,1 Milliarden Dollar verbucht hatte. Das Joint Venture hat seit seiner Gründung mehr als 20 Millionen Fahrzeuge produziert.

Quellen

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