Robinhood legt VC-Fonds für Y-Combinator-Startups auf
Robinhood wird am 13. August 2026 den Robinhood Venture Fund II (RVII) auflegen, der Privatanlegern den Einstieg in Startups aus dem Umfeld von Y Combinator ermöglicht. Der Fonds strebt ein Volumen von bis zu 200 Millionen US-Dollar an, wie Reuters berichtet, und startet mit einem Ausgabepreis von 25 US-Dollar pro Anteil.
RVII investiert in Unternehmen, die von aktuellen oder ehemaligen Y-Combinator-Teilnehmern gegründet wurden, sofern diese Startups bereit sind, ihre Anteile zu verkaufen.
Grundsätzlich kann jeder Anteile an dem Fonds erwerben, doch die Anleger halten keine direkten Beteiligungen an den Startups. Stattdessen können sie die Fondsanteile handeln, wobei die Gewinnaussichten bei Exits unklar bleiben.
Die Venture-Sparte von Robinhood erhebt Verwaltungsgebühren und andere Kosten, die insgesamt etwas über 4 Prozent der Nettoerträge ausmachen, plus eine Erfolgsbeteiligung von 20 Prozent auf Gewinne.
Anders als traditionelle VC-Fonds, die in der Regel nach etwa zehn Jahren aufgelöst werden, sieht RVII kein Enddatum für Ausschüttungen vor und zahlt möglicherweise keine regelmäßigen Dividenden. Anleger sind daher auf Kurssteigerungen angewiesen.
Der erste Robinhood Ventures Fund (RVI), der Beteiligungen an Unternehmen wie Databricks und OpenAI hält, wird über seinem Ausgabepreis von 21 US-Dollar gehandelt, war jedoch volatil: Im Mai 2026 erreichte er ein Hoch von über 56 US-Dollar, fiel danach aber auf rund 28 US-Dollar.
Im Jahr 2025 geriet Robinhood in die Kritik, als es Krypto-Token verkaufte, die es als Anteile an OpenAI und SpaceX bezeichnete – diese Unternehmen distanzierten sich davon.
Der neue Fonds erwirbt echte Aktien und funktioniert eher wie ein Zweckgesellschaft, die eine direkte Wette auf das Y-Combinator-Netzwerk ermöglicht.
Quellen
- TechCrunchSekundär
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